
Songtext – Entwurf Ich will mal rein, ehrlich sein und rauslassen, was meine Gefühle so hassen. Erst jetzt, wo ich mich querstellte, erfasste: Das System ist nicht rein, nicht für uns, sondern es ist für den Staat und die Obersten allein. Glaubt ihr nicht? Wisst ihr, da braucht ihr Rat von Gleichen wie ich. Fernsehen, Werbung, Schulen und Anfang von unserer Sklaverei ist die Kindergärtnerei. Ja, so fängt's an. Wir werden geformt und dann kommt die Gesellschaft und schon sind wir genormt. Frei als Kinder, dann werden wir blinder und stumpf, geraten immer mehr in den Sumpf. Wir merken es nicht. Werden abgelenkt. Ganz hinterhältig werden wir überwältigt. Dann ist es zu spät. Nachrichten, Werbung und Internet waschen dein Gehirn, wenn es dir rät, wer du sein willst, Zweifel sät und dich als Sklave über den Chat im Verstand vernetzt. Jetzt kommt die Arbeit. Du bist bereit. Arbeiten, schlafen, essen, vielleicht ein Hobby. Ja nicht zu viel Zeit, um nachzudenken. So bleibst du Zombie und man kann dich lenken. Wahnsinns-Story? Wart ab! Sorry... Wir waren beim Hobby. Auch hier bleibst du ausgelastet und Geld brauchst du, so wird's dir eingekastet. Bleibst du nämlich überlastet mit Panik zum Geld, denn Geld ist ab jetzt deine Welt. Solltest du trotzdem mal den Held in dir finden und über die Ungerechtigkeit philosophieren, mal deine wahren Gedanken studieren und die schreckliche Wahrheit über unsere Freiheit herausfinden, das wirst du nicht ganz verkraften. Denn der Staat wird dich aufhalten, unschädlich machen und mit dir vor den anderen Sklaven eine Warnung entfachen, damit jeder weiß: Der Staat hat hier das Sagen. Da nützt kein Klagen. Der Staat macht das Gesetz, wie er es braucht, um uns Grenzen zu setzen. Der einzige Gewinner hier sind nicht wir, die ein Leben lang schuften in einem Job, der uns nicht gefällt. Aber wir brauchen Geld zum Leben. Oh ja, wir zahlen für Ressourcen, die uns eigentlich von Geburt an zustanden und unser Grundrecht fürs Leben sind. Wer sagt, dass wir jetzt für unser Recht Geld geben müssen? Wer stellt diese Regeln, ohne uns vorher zu fragen? Refrain Mach die Augen auf, sieh genau hin. Frag nicht nur warum – frag, wer gewinnt. Wir stehen auf, auch wenn der Wind sich dreht. Solang wir denken, ist es niemals zu spät. Mach die Augen auf, hör nicht einfach zu. Such die Wahrheit, finde den Mut dazu. Egal wie laut die Stimmen um dich sind, ich bleib ich – bis zum Gegenwind. Outro Vielleicht lieg ich falsch, vielleicht hab ich recht rasch Fragen zu stellen war noch niemals schlecht sondern echt Drum denk für dich selbst, bevor jemand für dich denkt den du nicht mal kennst, Denn Freiheit beginnt dort, wo man den eigenen Gedanken wieder vertraut.
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