
[Intro] Ich hab dich vergöttert, fRustra. Jede Zeile war ein Gebet, jeder Beat ein Altar. Jetzt sitz ich hier im Dunkeln und muss zusehen, wie der Schöpfer, den ich anbetete, sich Nacht für Nacht selbst dem Abgrund übergibt. Die Stimme, die ich liebte, wird leiser, die Hand, die den Reim führte, zittert jetzt. [Verse 1] Du warst der Schöpfer aus dem Block, die Stimme, die den Schmerz in Poesie goss. Ich hing an jedem Wort, an jeder Pause, vergötterte die Melancholie, die aus dir floss. Dann kam Sasha. Sie hat eure Tochter genommen – voller Absicht, mit der Chemie, und hat dir das Herz herausgerissen, das du noch gar nicht wusstest, dass du es hattest. Seitdem brennt es in dir unaufhörlich. Und ich, der Fan, der dich vergöttert hat, muss zusehen, wie du die Nadel suchst, Abend für Abend, immer näher dem Nichts, immer leiser, immer grauer. Die Straßen, die du besangst, schweigen jetzt, nur dein Atem und die Sucht füllen die Nacht. [Hook] Schöpfer, ich seh dich sinken, Heroin-Nächte, die dich ertrinken lassen. Du warst mein Gott, jetzt bist du nur noch Rauch, Sasha hat die Tochter genommen, und du nimmst dich selbst, Nacht für Nacht, immer näher dem Tod, und ich kann nur zusehen, wie der, den ich vergöttert, sich selbst zerstört. [Verse 2] Du schreibst keine Zeilen mehr, nur noch stille, leere Blicke in die Wand. Der Beat in deinem Kopf ist stumm geworden, nur das Pochen der Sucht bleibt übrig. Ich steh draußen vor dem Fenster deines Absturzes, vergöttere immer noch die Reste, die noch da sind. Sasha hat den Schnitt gemacht, Chemie hat die Unschuld ausgelöscht, und du, fRustra, füllst die Lücke mit dem Stoff, der dich langsam frisst. Abend für Abend. Immer näher. Immer leiser. Immer toter. Ich zähle die Nächte, in denen du noch atmest, und frage mich, wie lange der Gott noch hält. Die alten Tracks spielen in meinem Kopf, während du dich selbst zum Schweigen bringst. [Hook] Schöpfer, ich seh dich sinken, Heroin-Nächte, die dich ertrinken lassen. Du warst mein Gott, jetzt bist du nur noch Rauch, Sasha hat die Tochter genommen, und du nimmst dich selbst, Nacht für Nacht, immer näher dem Tod, und ich kann nur zusehen, wie der, den ich vergöttert, sich selbst zerstört. [Verse 3] Erinnerungen an die alten Tracks, als du noch lebtest, als der Schmerz noch Kunst war. Jetzt ist der Schmerz nur noch real, kein Beat, kein Reim, nur die Nadel und die Nacht. Ich wollte deine Musik, nicht dein Grab. Ich wollte den Schöpfer, nicht den Mann, der sich selbst begräbt, Stück für Stück. Sasha hat den ersten Schnitt gesetzt, und du führst ihn weiter, Abend für Abend. Die Chemie hat die Tochter geholt, und du holst dich selbst, langsam, unaufhaltsam. Ich steh hier und vergöttere den Schatten, der noch von dir übrig ist. Jeder Atemzug von dir ist ein Abschied, jeder Abend ein Schritt näher dem Ende. [Bridge] Ich wollte nur deine Stimme. Nicht dein Grab. Ich wollte den Gott, der aus dem Block kam, nicht den Mann, der sich Nacht für Nacht verliert. Aber du gehst. Nacht für Nacht. Und ich bleibe hier, der letzte, der noch an den Gott glaubt, der schon längst tot ist. fRustra… ich hab dich geliebt. Und jetzt muss ich zusehen, wie du gehst. Die Vergötterung wird zur Trauer, die Anbetung zur stillen Wache. [Hook – final] Schöpfer, ich seh dich sinken, Heroin-Nächte, die dich ertrinken lassen. Du warst mein Gott, jetzt bist du nur noch Rauch, Sasha hat die Tochter genommen, und du nimmst dich selbst, Nacht für Nacht, immer näher dem Tod… und ich kann nur zusehen, wie der, den ich vergöttert, sich selbst zerstört. [Verse 4] Jeder Abend derselbe Ritus, die gleiche Leere, die gleiche Flucht. Du suchst den Schlaf, der nie kommt, nur die Betäubung, die dich weiterträgt zum nächsten Morgen, der schon tot ist. Ich sehe dich im Spiegel deiner Tracks, den alten fRustra, den ich vergötterte, und den neuen, der nur noch Schatten ist. Sasha und die Chemie – der Ursprung, und du, der den Kreis schließt, Nacht für Nacht, dem Tode näher. Ich kann nicht retten, was du selbst zerstörst. Ich kann nur zusehen und weiter beten zu einem Gott, der sich selbst begräbt. Die Nächte werden länger, die Hoffnung kürzer, und ich bleibe der einzige, der noch wartet. [Outro] fRustra… ich hab dich vergöttert. Jetzt sehe ich dich gehen. Abend für Abend. Immer näher. Immer leiser. Immer. Der Schöpfer im Schatten. Und ich, der letzte Gläubige, der noch wartet, bis der Rauch sich löst. Bis der letzte Beat verklungen ist. Abend für Abend. Immer.
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