
[Strophe 1] Sonne tief, Straße warm, ich komm langsam aus dem Haus, Paco steht schon an der Ecke: „Hermano, komm, wir müssen raus.“ Gino daneben, frisches Hemd, als wär heut Feiertag, „Andiamo, bello — guarda fuori, che bella giornata.“ Ich grins nur, geh mit, keiner von uns braucht ein Ziel, ein paar Scheine in der Tasche, bisschen Zeit und viel zu viel von diesem „Heute machen wir mal gar nichts außer leben“. Paco sagt: „Tranquilo, hermano — genau darum geht’s eben.“ Wir ziehen langsam durch die Straßen, Fenster offen, warme Luft, irgendwo Espresso, irgendwo Parfumduft. Paco schaut kurz rüber: „Madre mía, mira esa mujer.“ Ich sag: „Bruder, guck nicht so.“ Er grinst: „¿Qué pasa? Ich mach doch gar nichts, ey.“ Gino lacht: „Ma dai, Paco, immer dieselbe Geschichte.“ Dann sieht er selbst ’ne Bella und verliert kurz das Gesicht. Ich sag: „Jetzt bist du still.“ Er: „Fratello, questa è un’altra cosa.“ Und wir lachen weiter, als wär der ganze Block für uns da. [Pre-Chorus] Keiner drängelt, keiner rennt, heute lassen wir uns treiben. Wenn der Abend uns behalten will, dann können wir auch bleiben. Paco sagt: „Hermano, una más.“ Gino: „Dai, noch eine Runde.“ Und ich weiß schon längst: Aus zehn Minuten werden Stunden. [Refrain] Paco und Gino, vamos, andiamo, komm mit. Warme Nacht, kalte Gläser, und die Straße zieht uns mit. Paco und Gino, einer „hermano“, einer „bello“. Wenn die Sonne hinter Häusern fällt, wird aus langsam plötzlich let’s go. Paco und Gino, keiner fragt, wie spät es ist. Noch ein Lachen, noch ein Blick — und genau so soll es sein. [Strophe 2] Drei Stühle vor dem Laden, kleiner Tisch am Straßenrand, Paco hebt die Flasche hoch: „Salud, hermano“, Glas in Hand. Gino stößt dagegen: „Cin cin, fratello, alla vita.“ Ich sag: „Auf euch zwei Spinner.“ Er bestellt schon die nächste Pizza. Paco erzählt Geschichten, jede Runde wird sie größer, aus ’nem kleinen Seitenblick wird bei ihm gleich ein Abenteuer. „Te lo juro, así fue, hermano, genau so ist es gewesen.“ Gino sagt: „Ma smettila, Paco, das glaubt dir doch kein Mensch im Leben.“ Ich sitz dazwischen, lach und denk: Genau deshalb bin ich hier. Kein großes Kino nötig, Tisch, zwei Brüder, kaltes Bier. Keine Reservierung, keine goldenen Türen, nur ein Abend, der uns zeigt, wie wenig wir eigentlich brauchen zum Spüren. Dann stehen wir wieder auf, gehen weiter Richtung Licht, Paco kennt irgendwo noch wen — natürlich kenn ich den wieder nicht. „Ese, vato, qué tal?“ — zwei Hände, Schulterklopfen, großes Hallo. Gino steht daneben: „Ragazzi, andiamo, sonst bleiben wir morgen noch.“ [Pre-Chorus] Keiner drängelt, keiner rennt, heute lassen wir uns treiben. Wenn der Abend uns behalten will, dann können wir auch bleiben. Paco sagt: „Hermano, una más.“ Gino: „Dai, noch eine Runde.“ Und ich weiß schon längst: Aus zehn Minuten werden Stunden. [Refrain] Paco und Gino, vamos, andiamo, komm mit. Warme Nacht, kalte Gläser, und die Straße zieht uns mit. Paco und Gino, einer „hermano“, einer „bello“. Wenn die Sonne hinter Häusern fällt, wird aus langsam plötzlich let’s go. Paco und Gino, keiner fragt, wie spät es ist. Noch ein Lachen, noch ein Blick — und genau so soll es sein. [Bridge] Eine ruft: „Ciao bello.“ Gino dreht sich um: „Per me?“ Paco lacht: „Hermano, tranquilo — sie meinte mich, okay?“ Ich sag: „Ihr zwei seid hoffnungslos.“ Paco: „Pero con estilo.“ Gino: „Ma certo, fratello.“ Und schon geht das Ganze wieder los. Bisschen reden, bisschen schweigen, bisschen Unsinn, bisschen wahr. Manche Nächte braucht kein Mensch zu planen, die sind einfach plötzlich da. Und wenn morgen einer fragt, was gestern eigentlich gewesen ist, sag ich nur: „Paco und Gino.“ Der Rest erklärt sich von selbst. [Finaler Refrain] Paco und Gino, vamos, andiamo, komm mit. Warme Nacht, kalte Gläser, und die Straße zieht uns mit. Paco und Gino, einer „hermano“, einer „bello“. Noch ein Spruch, noch eine Runde, noch ein „ciao“ von irgendwo. Paco und Gino, keiner fragt, wie spät es ist. Solang noch irgendwo gelacht wird, gehen wir noch ein Stück. Paco und Gino, hermano — bello — vamos — dai. Wenn die Nacht uns schon gefunden hat, dann lassen wir sie nicht vorbei.
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