
[Instrumental Intro] [Verse 1] Du ziehst den Mantel enger, obwohl der Abend mild ist, wir stehen auf dem Feldweg, wo die Traun im Mondlicht scheint. Über uns die Sterne, jedes kleine Licht ein Rätsel, und ich staune, dass da überhaupt ein Irgendetwas ist. Mein Handy wird ganz kalt zwischen den Fingern, die Grillen halten kurz inne, dann fangen sie neu an. Du sagst: „Wie kann aus nichts so viel geworden sein?“ Ich such nach einer Antwort und seh dich dabei an. [Pre-Chorus] Doch wenn ich mir vorstelle, dass der letzte Morgen kommt, zieht sich in meiner Brust ein enger Knoten zu. Ich zähl die stillen Dinge, die ich sonst für immer hielt, und plötzlich wird aus Staunen eine Frage nach dem Nun. [Chorus] Du', unter dem Sternenhimmel, bleib noch einen Augenblick, so unfassbar ist die Welt, und so zerbrechlich unser Glück. Wenn am Ende alles endet, will ich heute wirklich sein, mit deiner Hand in meiner Hand, nicht allein mit dem Vielleicht. Du, unter dem Sternenhimmel, sag, dass du es auch so siehst: Dass es wundervoll ist, da zu sein, auch wenn nichts ewig blieb. [Verse 2] Am Feldrand steht ein alter Wagen ohne Kennzeichen, sein Lack blättert ab wie Jahre von der Zeit. Du malst mit deinem Schuh ein krummes Fragezeichen, und lachst, als wär die Antwort gar nicht weit. Vielleicht ist jeder Atem nur geliehene Wärme, ein kurzes Fenster, das sich öffnet, das sich schließt. Dann legst du deinen Kopf an meine Schulter, und ich begreif, wie viel in einem Jetzt liegt. [Pre-Chorus] Denn wenn ich mir vorstelle, dass der letzte Morgen kommt, will ich nicht so tun, als wär die Angst nicht da. Ich kann sie mit dir teilen, ohne sie zu lösen, und hör im dunklen Gras dein leises „Ja“. [Chorus] Du, unter dem Sternenhimmel, bleib noch einen Augenblick, so unfassbar ist die Welt, und so zerbrechlich unser Glück. Wenn am Ende alles endet, will ich heute wirklich sein, mit deiner Hand in meiner Hand, nicht allein mit dem Vielleicht. Du, unter dem Sternenhimmel, sag, dass du es auch so siehst: Dass es wundervoll ist, da zu sein, auch wenn nichts ewig blieb. [Bridge] Vielleicht braucht das Unendliche keinen Namen, keinen Plan. Vielleicht reicht ein stilles Feld, dass ich dich hier finden kann. Wenn die Frage wiederkommt, werd ich nicht vor ihr fliehn. Ich werd neben dir noch sitzen, bis die ersten Vögel ziehn. [Final Chorus] Du, unter dem Sternenhimmel, bleib noch einen Augenblick, so unfassbar ist die Welt, und so zerbrechlich unser Glück. Wenn am Ende alles endet, will ich heute wirklich sein, mit deiner Hand in meiner Hand, nicht allein mit dem Vielleicht. Du, unter dem Sternenhimmel, lass den Morgen ruhig ziehn: Dass es wundervoll ist, da zu sein, auch wenn nichts ewig blieb. [Outro] Du ziehst den Mantel enger, und die Traun fließt still vorbei. Die Sterne sind noch immer da. Und du bist da.
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