
[Instrumental Intro] [Verse 1] Wir wollten nur kurz an die Traun. Jetzt sitzen wir seit Stunden. Für jede Antwort haben wir drei neue Fragen gefunden. Am Geländer blättert Lack, zwei Namen sind noch eingeritzt. Ich frag mich, ob von diesen beiden heute noch wer hier sitzt. Du fragst: „Was denkst du grade?“ Ich sag: „Schau dir das mal an. Wie kann das alles da sein? Und seit wann gibt es ein Wann?“ Du weißt genauso wenig, aber du hörst wirklich zu. Für einen kleinen Augenblick komm selbst ich mal zur Ruh. [Pre-Chorus] Dann denk ich an den Tag, an dem ich das nicht mehr erleben kann. Und mitten in dem Frieden fängt die Angst von vorne an. Nicht nur, dass ich mal geh. Dass ich nicht weiß, wohin. Und ob ich dann noch weiß, dass ich mal hier gewesen bin. [Chorus] Bleib, bis die Sterne verblassen, bis der Morgen uns nach Hause bringt. Ich kann den Himmel nicht fassen, doch ich weiß, wie deine Stimme klingt. Und wenn ich wieder Angst hab, dass uns irgendwann nichts bleibt, halt mich noch ein bisschen fest. Wir haben jetzt noch Zeit. [Verse 2] Heut weiß ich nicht mehr, welcher Wochentag das damals war, doch wie du neben mir gesessen hast, ist immer noch ganz klar. Tagsüber geht’s um Lacke, um Termine, irgendwer ruft an. Manchmal denk ich mittendrin daran, wie still ein Abend sein kann. Ich möchte glauben, dass wir irgendwo noch weiterleben. Ich kann mir diese Sicherheit bloß leider selbst nicht geben. Du sagtest: „Ich weiß es auch nicht“, und das war kein Ausweichen. Manchmal kann ein „Ich bin bei dir“ bis zum nächsten Morgen reichen. [Pre-Chorus] Ich hab noch immer keine Antwort darauf, was uns einmal bleibt. Doch ich weiß, was ich dir sagen würd, hätt ich noch mal diese Zeit: [Chorus] Bleib, bis die Sterne verblassen, bis der Morgen uns nach Hause bringt. Ich kann den Himmel nicht fassen, doch ich weiß, wie deine Stimme klingt. Und wenn ich wieder Angst hab, dass uns irgendwann nichts bleibt, halt mich noch ein bisschen fest. Wir haben jetzt noch Zeit. [Bridge] Du musst mir keinen Himmel versprechen. Ich weiß, dass du das gar nicht kannst. Bleib einfach noch ein bisschen bei mir. Du weißt ja, wie ich manchmal bin. [Silence] Ich will noch nicht nach Hause. [Final Chorus] Bleib, bis die Sterne verblassen, bis der Morgen uns nach Hause bringt. Ich kann den Himmel nicht fassen, doch ich weiß, wie deine Stimme klingt. Und wenn ich wieder Angst hab, dass uns irgendwann nichts bleibt, halt mich noch ein bisschen fest. Wir haben jetzt noch Zeit. [Outro] Am Geländer blättert Lack. Die Traun fließt weiter. Und ich weiß noch, wie das war.
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