
[Verse 1 – kaum Beat, nur leises Knarzen] fRustra steht im kalten Licht, die Schatten fressen den Raum – nicht draußen: in dir, zwischen Stirn und Hinterkopf, wo noch Text läuft, obwohl Herz schon Fehlermeldung wirft. Dein Name klebt am Türrahmen deines Denkens, Fluch ohne Release-Note, stummes Echo im Schädel, Gesicht nach innen gewendet, Kopf zersplittert, bevor die Lippe zuckt. Ich trage dein Verstummen wie Blei im Blut – und dein Kopf trägt mich wie Splitter unter der Haut, jeder Morgen schürt nicht Wut – Erinnerung an etwas, das nie kam, Zelle für Zelle, Synapse für Synapse. [Verse 2] Ich sehe die Umrisse deines Körpers – Hülle aus Glas, innen Pixel und Asche. Wo einst Leben tobte, ist fahles Gras und Tab-Vergessen. Die Wände atmen nicht – dein Kopf schluckt den Sauerstoff für beide, Schuld klebt am Hinterkopf, ewiger Bann, kein Tabu-Drücker. Du liegst da wie gefallener Engel, Flügel amputiert von dem, was du nicht aussprechen kannst, von Trauer und Chemie sediert – ich such Glanz in deinen Augen, finde nur Abgrund, der sich durch Zähne der Vernunft in mich schiebt. [Pre-Chorus – Kopf-Härte] Ich taste nach dir in eisiger Zugluft – Griff ins Leere, greif nur nach Medikamentenduft, sinkendes Schiff zwischen zwei Gehirnhälften. Du neben mir wie erstarrte Wachsfigur – kalt, stumm, in meinem Takt schlägt die Selbstzerstörungsuhr: Tick – du denkst „weiter“ – Tick – du denkst „schuldig“ – Pendel schlägt um. [Chorus – Ballade, breiter] Im Scherbenhagel blute ich aus, Tropfen für Tropfen – auch aus dem Kopf, Im Scherbenhagel bricht dieses Haus, mit jedem Klopfen – und deine letzte Klammer am Realen. Sascha, spürst du den Frost? Der sich ums Herz legt – und das Gehirn erstarrt mit, eisig, starr, Sascha, alles wird Rost, was golden war – auch die Stimme in dir, die noch „ich kann das“ sagte. Im Scherbenhagel ersticke ich an uns – an diesem stummen Krieg im Kopf, endloser Fall – kein Sieg, nur Schema, das sich wiederholt. [Verse 3 – kognitiv zerreißen] Seit das Herz irgendwo aufhörte, bevor es richtig schlug, ist dein Mund Tresor – Schlüssel verschluckt, Kopf Tresor – Code verschluckt. Stummer Schrei durch leere Räume – hallt nur innen, hallt gegen Schläfen, Schmerz lähmt, Kälte umkrallt – du denkst in Schleifen, du lebst in Ausgabe. Kein Wort für die Welt – nur leises Knacken, wenn die weiße Pille zerfällt, Ritual, Opfer an Betäubung – Flucht vor dem einen Satz, den dein Kopf nicht aushält: „Ich bin noch da.“ [Verse 4 – Chemie + Kopf] Oxycodon auf Holz – künstliches Floß; du treibst, starr, reglos, Pupillen klein, Blick ins Nichts – Landkarte der Zerstörung in deiner Hand gezeichnet. Ich schrei mir die Kehle wund – du bist längst verbrannt, Asche an der Wand – und dein Kopf baut aus der Asche noch Legenden, damit’s nicht leer wird. Spritze, Pille, Jagd nach Vergessen – Dämon frisst – du ernährst ihn mit Gedanken, die du nicht aussprichst. [Pre-Chorus – Repeat] [Chorus – Repeat] [Bridge – Kopf zerreißt, Ballade bleibt leise] Ich würge Verzweiflung hinunter – bitter, stummes Schreien hinter den Augen, Blister leer – Seele wieder eingesperrt – Kerker aus Chemie – und Logik, die mitmacht. Schließ ich die Augen – Ultraschall zerspringt im Kopf, kleines Leben ausgelöscht, bevor’s sang – du hörst Wiegenlied, das nie kam, Geisterlied durch leere Hände – Miray zieht als Metapher hinab, stummer Sog, Oxy zieht gnadenlos – Schräglage im Innern, nicht nur im Körper. Ich lieg neben dir im chemischen Koma – Kopf noch wach, Herz brach – Gefangene deiner Sucht – Beobachter der Schmach – und der einen Frage, die dein Hirn spaltet: Warum bin ich noch wach, wenn ich doch weg wollte? [Gitarren-Solo – konzeptionell: dissonant, Scherben, steigern, Absturz in Final Chorus] [Final Chorus – Kopf & Herz] Im Scherbenhagel blute ich aus – Fluss aus Schmerz, auch aus Schläfen, Im Scherbenhagel bricht dieses Haus – und mein Verstand. Sascha, spürst du den Frost? Der uns beide umhüllt – Hirn und Herz gleich kalt, Sascha, alles wird Rost – Liebe, Leben – und der letzte klare Gedanke. Im Scherbenhagel ersticke ich an dem, was wir waren – Haufen Asche in endlosen Jahren, Im Scherbenhagel reißt das letzte Band – stummes Zerreißen zwischen Kopf und Brust, nur noch leere Hand – stummes Beweisen, dass du noch denkst, obwohl du nicht fühlst. Sascha, komm aus dem Wahn – reiß dich los vom Gift – Sascha, sieh mich an – bevor dein Kopf dich für immer abschaltet. [Outro – kaum Ton] Rollback gibt’s nicht fürs Herz. Fürs Hirn auch nicht. Nur Scherben – und die Frage, ob du sie noch sammelst oder endlich zulässt, dass’s weh tut. …Atem… kein Flatline… nur du, lauter im Kopf als draußen…
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