
Ich hab Familie, die mich trägt, wenn ich fall Hab ein Zuhause, Wärme, Liebe überall Mein Bruder da, egal wann ich ihn brauch Er kennt mich besser als ich mich selbst manchmal auch Ich hab mehr gesehen als viele in mei’m Alter Mehr gelebt, mehr gefühlt – höher, schneller, kälter Doch genau das ist der Punkt, der mich zerreißt Weil keiner wirklich weiß, was in mir schreit Ich sitz mit euch und fühl mich trotzdem allein Weil meine Wahrheit nicht in eure Welt passt rein Wenn ich sie sag, seh ich Panik in eurem Blick Und plötzlich bin ich nicht mehr der, den ihr liebt Ihr würdet kämpfen, mich festhalten, wenn ich fall Doch nicht, weil ihr mich versteht – nur weil ihr Angst habt vor dem Knall Ich hab alles… doch ich fühl mich leer So viele Menschen – doch keiner sieht mehr Was zwischen den Zeilen in mir passiert Ein leiser Schrei, der sich selbst verliert Ich hab alles… doch ich halt es nicht aus Dieses Schweigen frisst mich langsam auf Ich brauch kein Retten, kein „bleib doch hier“ Nur jemanden, der bleibt… und nichts verlangt von mir Fabian, wenn du das hörst – ich wollt’s dir so oft sagen Doch ich hab Angst, was passiert, wenn wir die Wahrheit tragen Weil ich weiß, du würdest kämpfen, würdest alles geben Doch vielleicht nicht für mich… sondern damit du mich nicht verlierst im Leben Mein Bruder würd mich halten, egal wie tief ich fall Doch ich frag mich, ob er mich hält… oder nur den Schmerz danach Und meine Familie liebt mich, ich weiß das genau Doch manchmal ist diese Liebe einfach zu laut Weil sie mich retten wollen vor dem, was ich fühl Doch ich brauch keinen Käfig, auch wenn er golden ist und kühl Ich brauch nur Stille, ein echtes Versteh’n Jemand, der bleibt… ohne mich zu dreh’n Und wenn ich geh, stellt sich die Frage ganz leise Ob ich euch Unrecht tat… oder ihr meine stillen Schreie Ich hab alles… doch ich fühl mich leer So viele Menschen – doch keiner sieht mehr Was zwischen den Zeilen in mir passiert Ein leiser Schrei, der sich selbst verliert Ich hab alles… doch ich halt es nicht aus Dieses Schweigen frisst mich langsam auf Ich brauch kein Retten, kein „bleib doch hier“ Nur jemanden, der bleibt… und nichts verlangt von mir Ich war immer der, der mehr gelebt hat als ihr Doch keiner fragt, ob ich daran zerbrech in mir Ich brauch kein Held, der mein Leben bestimmt Nur jemanden, der bleibt… wenn mein Kopf mich verschlingt Ich hab alles… doch ich verlier mich hier Zwischen Liebe und Angst, zwischen euch und mir Ich brauch kein Licht, das mich zwingt zu besteh’n Nur jemanden, der bleibt… ohne mich zu versteh’n Ich hab alles… doch vielleicht nicht mich Und ich hoff, wenn ich fall, gehst du nicht Ich brauch kein Retten, kein Ziel, kein Plan Nur jemanden, der bleibt… bis ich wieder atmen kann
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