
Lyrics [Intro] [M] Da war dieses Licht. [M] Und ich wusste nicht, ob ich ankomme— oder gehe. [Verse 1] [M] Regen zieht Linien übers Fenster, dein Zimmer brennt noch hinter mir. Du stehst irgendwo hinter der Scheibe, und ich tu so, als seh ich dich nicht. Meine Hand liegt schon auf dem Schlüssel, doch mein Blick hängt noch an deinem Haus. Manchmal fährt man nicht, weil man weg will. Manchmal hält man's nur nicht mehr aus. [F] Du hast dich nochmal umgedreht. [M] Ja. [F] Warum bist du dann gefahren? [M] Weil Bleiben manchmal schlimmer ist als alles, was danach kommt. [Pre-Chorus] [M] Also fahr ich. Kein Ziel auf dem Navi, kein Name im Kopf. Nur Straße vor mir— und hinter mir du. [Chorus] [M+F] Fahr durch die Nacht, bis die Sterne verschwinden, bis ich nicht mehr weiß, wo wir aufhör'n, wo ich beginn. Fahr durch die Nacht, lass die Lichter vergeh'n. Vielleicht muss man manchmal am Ende verschwinden, um sich wiederzuseh'n. [Verse 2] [M] Die Autobahn liegt da wie eine Narbe, schwarz und leer unter weißem Licht. Hundertvierzig und trotzdem das Gefühl, dass sich gar nichts bewegt außer mir. Jede Ausfahrt könnte meine sein, jede Stadt irgendein neues Leben. Doch egal, wie weit ich noch fahre— dein Fenster fährt hinter mir her. [F] Und ich stand dort noch lange. Hab die Rücklichter kleiner werden seh'n. Hab mir eingeredet: Du kommst zurück. [M] Ich auch. [Pre-Chorus] [M] Dann fällt der Regen hinter mich. Die Wolken reißen irgendwo auf. Und über dieser leeren Straße sieht der Himmel plötzlich viel zu groß aus. [Chorus] [M+F] Fahr durch die Nacht, bis die Sterne verschwinden, bis ich nicht mehr weiß, wo wir aufhör'n, wo ich beginn. Fahr durch die Nacht, lass die Lichter vergeh'n. Vielleicht muss man manchmal am Ende verschwinden, um sich wiederzuseh'n. [Bridge] [M] Irgendwann wird die Straße still. Kein Schild. Kein Haus. Kein Licht außer einem. Und ich schwör, ich kenn diesen Ort nicht— aber irgendwas in mir kennt den Weg. [F] Wenn du irgendwo ankommst— [M] Was dann? [F] Dreh dich noch einmal um. [M] Und wenn du nicht mehr da bist? [F] Dann war ich vielleicht die ganze Zeit bei dir. [Final Chorus] [M+F] Fahr durch die Nacht, bis die Sterne verschwinden, bis aus all diesen Kilometern irgendwann Erinnerung wird. Fahr durch die Nacht, lass die Lichter vergeh'n. Vielleicht muss man manchmal am Ende verschwinden— [M] um endlich zu seh'n— [F] was immer schon da war. [Outro] [M] Am Morgen endet die Straße. Vor mir: Bäume. Nebel. Dieses Licht. Ich gehe darauf zu. Und kurz bevor alles weiß wird— hör ich deine Stimme. [F] Du hast dich nochmal umgedreht. [M] Ja. Diesmal bleib ich stehen.
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