
[Intro – leise, weiblich] Ich hör noch deinen Atem in den Mauern dieser Nacht. Wir wollten uns doch retten – was haben wir daraus gemacht? [Strophe 1 – weiblich] Du standst vor mir wie Wahrheit, doch dein Blick war voller Krieg. Jedes Wort ein leiser Abgrund, jeder Schritt ein kleiner Sieg. Ich hab dir meine Zweifel wie ein offenes Herz gegeben. Du hast sie gegen mich gewendet und sie Waffen werden lassen. [Pre-Chorus – weiblich] Und jetzt fragst du, warum ich falle, als wärst du niemals Teil davon. Doch ich trag noch deine Schatten wie Narben unter meiner Haut. [Refrain – beide] Zwischen Feuer und Licht, zwischen Bleiben und Zerbrechen, stehen wir uns gegenüber und versuchen noch zu sprechen. Zwischen Wahrheit und Pflicht, zwischen Hoffnung und Verzicht, hab ich fast an uns verloren – doch mich selbst verlier ich nicht. [Strophe 2 – männlich] Du siehst nur meine Fehler, nicht die Angst, die hinter ihnen lebt. Ich wollte dich beschützen, doch hab die Mauern falsch gesetzt. Ich hielt dich viel zu fest, bis du kaum noch atmen konntest. Und nannte es dann Liebe, weil ich’s selbst nicht besser wusste. [Pre-Chorus – männlich] Und jetzt frag ich, ob Vergebung mehr als nur ein Wort noch ist. Ob ein Mensch, der alles falsch macht, trotzdem nicht verloren ist. [Refrain – beide] Zwischen Feuer und Licht, zwischen Bleiben und Zerbrechen, stehen wir uns gegenüber und versuchen noch zu sprechen. Zwischen Wahrheit und Pflicht, zwischen Hoffnung und Verzicht, hab ich fast an uns verloren – doch mich selbst verlier ich nicht. [Bridge – Call and Response] [Weiblich] Sag mir, war ich je genug? [Männlich] Mehr, als ich ertragen konnte. [Weiblich] Warum tat dann alles weh? [Männlich] Weil ich Liebe mit Angst verwechselte. [Weiblich] Und was bleibt von uns zurück? [Männlich] Vielleicht mehr als nur die Scherben. [Beide – ansteigend] Vielleicht muss etwas in uns sterben, damit wir endlich leben lernen. [Finaler Refrain – groß, beide] Zwischen Feuer und Licht, zwischen Ende und Vergeben, steh ich nicht mehr vor den Trümmern – ich steh auf und fang zu leben. Zwischen Wahrheit und Pflicht, zwischen Dunkelheit und Sicht, hab ich fast an uns verloren – doch meinen Glauben brech ich nicht. [Outro – weiblich, ruhig] Vielleicht war nicht alles Lüge. Vielleicht nur falsch verstanden. Doch ich geh jetzt durch das Feuer – und komm als Licht auf der andern Seite an.
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