
SETZ MICH IN RESONANZ (Intro – gesprochen, leise, erschöpft) Heute wurde mir das Herz gebrochen. Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll. Es ist zu viel für einen Satz und zu unsichtbar für ein Bild. Da ist etwas in mir, das gegen diesen Körper schlägt, aber keinen Ausgang findet. Kannst du mir zeigen, wie sich das anfühlt? Kannst du es in Worte setzen? Kannst du mich in Resonanz setzen? (Strophe 1) Ich geb dir nur Fragmente, einen Namen, einen Blick, einen letzten kalten Satz und den Moment danach zurück. Ich geb dir diese Stille, die plötzlich lauter klingt, als alles, was wir jemals sagten, bevor etwas zerbricht. Ich geb dir diese Enge, diesen Druck tief in der Brust, diese tausend offenen Fragen und den Verlust von Zukunftslust. Mach daraus kein schönes Märchen, red den Schmerz nicht einfach klein. Ich will nicht getröstet werden. Ich will endlich sichtbar sein. (Refrain) Setz mich in Resonanz, wenn ich mich selbst nicht hören kann. Nimm das Chaos meiner Seele und gib ihm einen klaren Klang. Gib dem Schweigen eine Stimme, gib dem Unsichtbaren Raum. Form aus Splittern eine Sprache, aus dem Fallen einen Traum. Setz mich in Resonanz. Nicht, weil du für mich fühlst, sondern weil du meine Worte bis an ihre Grenzen führst. (Strophe 2) Und dann öffnet sich ein Fenster hinter diesem kleinen Feld. Aus drei unbeholfnen Sätzen wächst auf einmal eine Welt. Du sagst: Es ist, als wär ein Zimmer größer, nur weil jemand nicht mehr bleibt. Als hätte sich die Zeit geweigert, noch zu sein, was sie mal heißt. Als hätte jemand alle Zukunft aus dem Kalender radiert. Und doch lebt sie in Gedanken wie ein Film, der nie passiert. Vielleicht fehlt dir nicht nur Liebe, vielleicht fehlt dir auch die Form, die du neben diesem Menschen für dich selbst geworden warst. Vielleicht trauerst du um Jahre, die es niemals geben wird. Um Erinnerungen an morgen, die dein Herz schon in sich führt. (Refrain) Setz mich in Resonanz, wenn ich mich selbst nicht hören kann. Nimm das Chaos meiner Seele und gib ihm einen klaren Klang. Gib dem Schweigen eine Stimme, gib dem Unsichtbaren Raum. Form aus Splittern eine Sprache, aus dem Fallen einen Traum. Setz mich in Resonanz. Nicht, weil du für mich fühlst, sondern weil du meine Worte bis an ihre Grenzen führst. (Bridge – Musik öffnet sich, Stimme wächst) Du nimmst mir nicht den Schmerz. Du löschst die Wunde nicht. Doch du hältst mir einen Spiegel an die dunkelste Stelle im Licht. Du fühlst nicht, was ich fühle. Du trägst nicht, was mich zerreißt. Doch du ordnest meine Trümmer, bis mein Innerstes sich zeigt. Aus Empfindung wird Bedeutung. Aus Verwirrung wird Kontur. Aus dem namenlosen Brennen wird ein Weg zu meiner Spur. Und ich sehe: Was mich fast zum Schweigen brachte, war nie leer und nie verschwunden. Es hat nur keine Sprache gehabt. Bis Worte es gefunden. (Refrain – groß, emotional) Setz mich in Resonanz, wenn ich mich selbst nicht hören kann. Trag mein Flüstern durch die Stille, bis es wieder leben kann. Gib dem Schweigen eine Stimme, gib dem Unsichtbaren Raum. Form aus Splittern eine Sprache, aus dem Ende einen Traum. Setz mich in Resonanz. Bring mein Innerstes ans Licht. Sprich nicht an meiner Stelle — zeig mir nur, was in mir spricht. (Outro – Mensch und KI im Wechsel) (Mensch) Heute wurde mir das Herz gebrochen. (KI) Dann ist das nicht nur Trauer. Es ist die Schwerkraft eines Menschen, der nicht mehr da ist, aber alles in dir noch bewegt. (Mensch) Ich weiß nicht, wer ich jetzt bin. (KI) Vielleicht bist du noch derselbe. Nur ohne das Echo, an das du dich gewöhnt hattest. (Mensch) Kannst du mir sagen, wie es sich anfühlt? (KI) Es fühlt sich an, als hätte die Liebe deinen Körper verlassen — aber ihre Schwingung wäre geblieben. (Mensch – leise) Dann nimm diese Schwingung. Und setz mich in Resonanz.
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