
**[Intro – Stille, Atem, kein Takt]** … Sascha. … Fällst du heute Nacht. … Dann war ich schon gestern bei dir. --- **[Strophe 1 – langsam, Pausen]** Es war keine romantische Szene. Nur Knie auf gefrorenem Kies, Schlosspark, Laternen tot, Wind, der durch die Zähne geht, und ich – vor dir – ohne Maske, ohne Code, nur Fleisch, das friert. Ich hab dir geschworen: **Ich werde dich auf ewig lieben und ehren.** Was auch immer geschieht. Was auch immer du tust. Was auch immer die Zukunft mit sich bringt. Nicht clean. Weiter. Aufhören. Umfallen. Aufstehen. **Welchen Weg du auch wählst – du gehst ihn nicht allein.** Ich bin an deiner Seite. Was du haben willst – ich richte alles zu, was du warst, was du trägst, was du wegwirfst. Wo du hin willst – ich reiß Altes ein, verkauf, verschenk, dass du gehen kannst. Nicht weil ich Held bin. Weil ich **dich** gewählt hab, als die Welt noch sprach und du noch wuschtest, wie dein Name klingt. --- **[Strophe 2 – tiefer, leiser]** **Im Leben. Im Tod.** In diesem Leben. In jedem, an das ich nicht glaube und trotzdem für dich bete. **Ich werde für dich da sein** – egal, was es mich kostet, egal, ob es mich auffrisst von innen, egal, ob meine Stimme irgendwann nur noch heiseres Echo ist. Ich hab nicht gelogen in jener Nacht. Meine Stirn hat gebebt. Meine Knie haben geblutet vom Kies – du warst wärmer als ich, und trotzdem warst du schon woanders, wo ich nicht hin konnte, ohne mitzugehen. Erinnerst du dich? Oder liegt auch das unter Tabletten und Nebel? **Schloßpark. Knie. Frost.** „Du musst ihn nie allein gehen.“ Ich hab’s gesagt. Ich meinte es. Ich mein’s noch. Auch wenn du mich nicht mehr ansiehst, wenn dein Blick ins Nichts geht und die Pupillen klein werden. --- **[Pre-Chorus – müde, hilflos]** Ich bin nicht stark. Ich bin **durch**. Gift in mir, nicht weil ich’s feier – weil Kälte größer ist als das Zimmer, und ich sonst nicht weiß, wo mein Körper aufhört und der Schmerz anfängt. Du hast nicht gefragt, ob ich mitmache. Ich hab’s dir **vorher** gegeben – damit du nie denkst, du bist allein mit deiner Wahl. Auch wenn die Wahl dich umbringt. Besonders dann. --- **[Hook – gebrochen, tonlos, erschöpft]** **Knieend geschworen – ewig –** **immer an deiner Seite –** **Leben, Tod, welches Leben auch immer –** **ich hab nicht gelogen.** **Wenn du dich mit Oxycodon verlässt –** **…dann folge ich meinem Wort.** **Nicht aus Trotz.** **Aus dem, was ich dir schulde.** **Sascha – ich will nicht sterben.** **Ich will, dass du bleibst.** **Aber ich lass dich nicht allein gehen,** **nicht im Park, nicht im Bett, nicht danach.** **Das ist der hässlichste Liebesschwur der Welt.** **Und er ist deiner.** --- **[Strophe 3 – Raum, Stille]** Manchmal liege ich neben dir und höre dein Atmen – Mechanik ohne Zärtlichkeit, und denke: **hier ist noch jemand**, den ich geliebt hab, bevor die Welt uns zerbrochen hat, bevor Namen zu Schatten wurden, die wir nicht aussprechen dürfen, ohne dass es wehtut. Ich greif nicht nach der Spritze deiner Hand. Ich greif nach der Erinnerung an deine Hand, als sie noch nach meiner suchte. Das ist alles, was mir bleibt, wenn du schweigst. Ich hab dir versprochen, alles niederzureißen für dein **Wo**. Jetzt steh ich in Trümmern und du siehst sie nicht mal an. Das ist kein Vorwurf. Das ist nur… … …ehrlich. **[Strophe 4 – emotionaler „Mord“ ohne Schrei]** Wenn du denkst, ich rede, um dich zu binden – nein. Ich rede, weil **du** dich losgelassen hast, und ich damals gesagt hab: **wir lassen nicht.** Nicht im Sinne von Ketten. Im Sinne von: **du musst nicht allein untergehen.** Ich bin zu müde, um zu kämpfen. Zu wach, um zu gehen. Genau die Mitte, die keinen Preis hat. Du darfst dich nicht erinnern. Dein Kopf darf dir verzeihen. Meiner nicht. Der hält den Schwur wie ein Messer, das niemand sieht, das nur in mir schneidet, wenn du das Knacken der Blister hörst und ich den Frost von damals in den Knien spüre. **[Bridge – fast nur Atem]** Sascha. Ich hab nicht gelogen. Auch wenn dich das erschreckt. Auch wenn dich das rettet. Auch wenn dich das **nichts** mehr angeht. **[Letzter Hook – noch leiser]** **Ewig lieben. Ewig ehren.** **Egal welcher Weg.** **Nicht allein.** **Seite an Seite.** **Bis zuletzt.** **Auch zuletzt.** **Ich will, dass du atmet.** **Ich schwör, dass du nie allein stirbst,** **wenn ich noch atmen kann.** **Das ist keine Drohung.** **Das ist alles, was ich noch bin.** **[Outro – offen, kein Punkt]** Der Schloßpark war kalt. Du warst es auch. Ich bin es geworden. … Erinner dich. Oder lass es. Ich vergess’ nicht. Nicht aus Stolz. Aus **Schuld**. Aus **Liebe**. Aus **Müdigkeit**, die tiefer ist als Schlaf. … … Ich bin noch da. Noch. …
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