
[Intro] Task, wieso fragst du, wie es mir geht, wenn du siehst, wie mein Blick sich dreht? [Verse 1] Weiß nicht, soll ich nach Hause oder zum Freitagsgebet? Zwei Wege vor der Haustür, und kein Schild, das mir was erklärt. Mein Herz aus Wolle, dein Herz auf das Spiel. Mein Kopf sagt: „Bleib gerade auf dem Weg“, doch der Teufel macht Prada-Spiel. Ich laufe durch die Blocks mit Gedanken im Kreis. Jede Sünde flüstert leise: „Bruder, komm, bleib.“ Doch zu jedem Schritt gibt es ’ne Falle. Bruder, merk dir eins: Du fällst nicht für alle. [Pre-Chorus] Die Nacht kennt meinen Namen, doch sie kennt nicht mein Ziel. Ich trag die Last im Magen und tu so, als wär’s nicht viel. [Chorus] Sag nicht, dass alles gut ist, wenn du siehst, wie ich zerbrech. Ich such den Weg nach vorne, auch wenn jeder Ausgang fehlt. Zwischen Gebet und Gier, zwischen Gewissen und Papier, bleib ich stehen, atme tief und verlier mich nicht in ihr. [Verse 2] Tony Montana meinte mal: „In diesem Land musst du Geld machen.“ Doch was bringt dir ein voller Tisch, wenn deine Brüder nicht mehr lachen? Was bringt dir eine teure Uhr, wenn sie dir keine Zeit zurückgibt? Was bringt dir dieser goldene Käfig, wenn du darin nicht frei bist? Mama fragt: „Bist du okay?“ Ich sag: „Ja“, doch sie hört mehr. Meine Stimme klingt nach gestern, meine Tasche bleibt fast leer. Ich kenn den Preis von falschen Freunden, kenn den Wert von einem Schwur. Wenn die Straße dich erzieht, bleibt dein Herz trotzdem auf Spur. [Pre-Chorus] Die Nacht kennt meinen Namen, doch sie kennt nicht mein Ziel. Ich trag die Last im Magen und tu so, als wär’s nicht viel. [Chorus] Sag nicht, dass alles gut ist, wenn du siehst, wie ich zerbrech. Ich such den Weg nach vorne, auch wenn jeder Ausgang fehlt. Zwischen Gebet und Gier, zwischen Gewissen und Papier, bleib ich stehen, atme tief und verlier mich nicht in ihr. [Bridge] Wenn ich falle, heb ich selber meine Knie vom kalten Stein. Keiner nimmt mir diese Stimme, keiner schreibt mein Ende rein. Ein Schritt raus aus dem Kreis, einer weg von dem, was zieht. Bruder, merk dir eins: Nicht jeder, der rennt, flieht. [Final Chorus] Frag mich ruhig, wie es mir geht, doch hör hin, wenn ich nichts sag. Ich trag den Sturm in meiner Brust und trotzdem wird es irgendwann Tag. Zwischen Gebet und Gier, zwischen Gewissen und Papier, geh ich weiter, Schritt für Schritt, und verlier mich nicht in ihr. [Outro] Weiß nicht, soll ich nach Hause oder zum Freitagsgebet? Vielleicht beginnt der Weg genau dort, wo man nicht mehr weiterweiß.
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