
[Intro – lange Stille, raues Atmen, fast tot] … Mariya. … Dein Blick. … Stein. [Strophe 1 – kalt, gebrochen, spürbarer Schmerz] Wände voll Blut. Meine Hände voll Blut. Nicht von dir. Von mir. Weil ich versucht habe, den Blick auszuhalten. Du kamst schön. Perfekt. Wie Medusa, nur ohne Schlangen – nur mit diesem einen Blick, der alles in mir zu Stein gemacht hat. Scheiben zerboxt. Viel zu oft in der Wut. Aber die Wut war nie gegen dich. Sie war gegen das, was du in mir zurückgelassen hast: Leere. Kälte. Ein Herz, das noch schlägt, aber nicht mehr lebt. Trauer und Hass tun keinem gut. Trotzdem trage ich beides. Weil du den Blick nie abgewendet hast. Und ich zu schwach war, wegzuschauen. [Pre-Hook – flüsternd, hilflos] Äußerlich noch da. Innen schon tot. Alles klingt gut, damit niemand hinschaut. Aber du hast hingeschaut. Und ich bin zu Stein geworden. [Hook – mechanisch, tot, eindringlich] Blick der Mariya. Alles erstarrt. Blick der Mariya. Herz aus Stein. Blick der Mariya. Ich spür’ noch den Puls, aber er gehört mir nicht mehr. Blick der Mariya. Du hast mich angeschaut – und ich bin geblieben. Als Statue. Als Erinnerung. Als nichts. [Strophe 2 – noch leerer, dreckiger, ehrlicher] Kontrolle verloren, bevor wir uns verloren. Zum Scheitern verurteilt mit falschen Gefühlen. Ich dachte, Liebe wäre warm. Bei dir war sie kalt. So kalt, dass ich angefangen habe, mich selbst zu vergiften, nur um die Temperatur zu halten. Dein Blick hat mich getroffen wie der Blick der Medusa. Schön. Tödlich. Endgültig. Ich hab versucht, dich zu hassen. Hab mir den Kopf rasiert. Hab gehofft, der Hass kommt. Nichts passiert. Nur Stein. Nur Stille. Nur der Nachgeschmack von dir in einem Körper, der nicht mehr mir gehört. [Strophe 3 – Raum, Stille, erdrückende Ehrlichkeit] Manchmal stehe ich noch da, wo du mich angeschaut hast. Und warte. Ob der Blick zurückkommt. Ob du mich wieder zu Fleisch machst. Oder ob du nur noch die Statue siehst, die du hinterlassen hast. Ich reiß nichts mehr nieder. Ich verkauf nichts mehr. Ich verschenk nichts mehr. Weil alles schon weg ist. Außer dem Blick. Und dem Stein. Mariya. Du warst die Fassade. Ich bin das, was dahinter zerbrochen ist. [Bridge – fast nur Atem und Pausen] … Dein Blick. … Mein Stein. … Keine Tränen mehr. Die sind schon lange versiegt. Nur noch der leere Raum, in dem du einmal gestanden hast. Und ich. Unbeweglich. Für immer. [Final Hook – leiser, kälter, final] Blick der Mariya. Alles erstarrt. Blick der Mariya. Herz aus Stein. Blick der Mariya. Ich spür’ noch den Puls, aber er schlägt für niemanden. Blick der Mariya. Du hast mich angeschaut – und ich bin geblieben. Als Statue. Als Beweis. Als nichts. [Outro – endlos, offen] Wände mit Blut. Hände mit Blut. Blick der Mariya. Stein. … … Mariya. … Stein.
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