
[Strophe 1] Manchmal gehst du durch die Tür und plötzlich wird es still in mir, als hätte selbst der ganze Raum nur auf diesen Moment gewartet. Du trägst den Abend auf der Haut, ein wenig Wärme, etwas Licht, und dieser Duft, der bei mir bleibt, auch wenn du längst verschwunden bist. Ich kenne Straßen voller Menschen, tausend Gesichter jeden Tag, doch keines hält die Zeit so fest, wenn ich dich nur für Sekunden sah. [Pre-Chorus] Vielleicht ist Schönheit deshalb schön, weil sie sich niemals halten lässt. Vielleicht vermiss ich deinen Duft, weil jede Spur von dir mich kennt. [Refrain] Ich seh dich viel zu selten, viel zu selten nah bei mir. Riech diesen Duft viel zu selten, doch er führt mich stets zu dir. Viel zu selten dieses Lächeln, viel zu selten dieser Blick. Du gehst — und plötzlich fehlt dem Abend irgendetwas Stück für Stück. Viel zu selten, viel zu selten du. Und jedes Mal, wenn du verschwindest, kommt meine Sehnsucht nicht zur Ruh. [Strophe 2] Dein Parfüm kennt meine Schwäche, es bleibt noch lange nach dir hier, legt sich leise auf die Möbel, setzt sich heimlich neben mir. Als könnte Duft Erinnerung sein, als hätte Sehnsucht einen Ton, als würde irgendwo dein Schatten noch durch meine Wohnung zieh'n. Und deine Schönheit ist kein Bild, sie verändert, wie ich Dinge seh. Nach dir wirkt manches etwas blasser, selbst der Himmel etwas leer. [Pre-Chorus] Vielleicht bist du mir deshalb nah, gerade weil du selten bist. Denn was man jeden Tag besitzt, vergisst man manchmal, was es ist. [Refrain] Ich seh dich viel zu selten, viel zu selten nah bei mir. Riech diesen Duft viel zu selten, doch er führt mich stets zu dir. Viel zu selten deine Wärme, viel zu selten deine Hand. Und trotzdem kennt mein Herz den Weg, als hätte es dich längst erkannt. Viel zu selten, viel zu selten du. Und jedes Mal, wenn du verschwindest, kommt meine Sehnsucht nicht zur Ruh. [Bridge] Vielleicht möchte ich dich gar nicht festhalten. Vielleicht nur einen Augenblick länger. Einen Atemzug. Eine Sekunde. Ein bisschen mehr von diesem Duft. Noch einmal dieses Gesicht im Licht, noch einmal dieses Gefühl: Da ist etwas Schönes auf der Welt — und gerade steht es vor mir. [Finaler Refrain] Ich seh dich viel zu selten, doch vielleicht ist das der Preis: Dass etwas, das so selten leuchtet, umso heller in mir bleibt. Riech deinen Duft viel zu selten, doch ich kenn ihn ganz genau. Zwischen tausend fremden Spuren würde ich dir blind vertrau'n. Viel zu selten deine Nähe, viel zu selten du bei mir. Doch vielleicht heißt Sehnsucht einfach: Es fehlt mir etwas — und dieses Etwas bist du hier. [Outro] Viel zu selten … dieses Lächeln. Dieser Duft. Dieser Augenblick. Viel zu selten du. Und vielleicht … gerade deshalb viel zu schön.
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