
[Intro] Nur dieses leise Tick und Tack … und irgendwo das Meer. [Verse 1] Der Ball sprang über die Platte, irgendwer traf wieder nicht. Von der Straße kam Musik herüber, vom Savoy fiel warmes Licht. Auf der Haut noch Salz vom Meer, in den Haaren dieser Wind. Und wir glaubten, dass die Sommer einfach immer Sommer sind. [Pre-Chorus] Keiner sah auf seine Uhr, keiner fragte, was noch bleibt. Wir wussten nicht, dass man das Glück erst viel später so begreift. [Chorus] Wir wussten nicht, wie reich wir waren, an diesem Tisch, in dieser Zeit. Immer dieselben alten Wege, und das Meer war nie zu weit. Wir wussten nicht, wie reich wir waren, alles fühlte sich so leicht. Ein paar Lichter, vier vertraute Stimmen – und das hat damals schon gereicht. [Verse 2] Jedes Jahr dasselbe Hotel, dieselbe Straße bis ans Meer. Wir kamen an und alles passte, als gehörten wir hierher. Abends in die Pizzeria, später Tischtennis im Licht. Und wir planten schon den Morgen – mehr Zukunft brauchten wir damals nicht. [Pre-Chorus] Heute reicht ein leises Tick-Tack, und die Jahre werden klein. Für ein paar Sekunden kann ich wieder dort am Abend sein. [Chorus] Wir wussten nicht, wie reich wir waren, an diesem Tisch, in dieser Zeit. Immer dieselben alten Wege, und das Meer war nie zu weit. Wir wussten nicht, wie reich wir waren, alles fühlte sich so leicht. Ein paar Lichter, vier vertraute Stimmen – und das hat damals schon gereicht. [Verse 3] Heute weiß ich nicht mehr sicher, welcher Sommer, welches Jahr. Doch ich weiß noch, wie das Licht fiel und dass jeder von uns da war. Manche Bilder werden leiser, doch das Gefühl verliert sich nicht. Wenn ich heute „Bibione“ höre, seh ich wieder dieses Licht. [Bridge] Vielleicht war Heimat nie das Zimmer, nie die Straße, nie das Meer. Vielleicht war Heimat, dass wir wussten: Morgen kommen wir wieder her. Vielleicht war Glück nie etwas Großes, nur vier Stimmen, warmes Licht. Und wir wussten nicht, wie reich wir waren, weil man Glück erst später sieht. [Final Chorus] Jetzt weiß ich, wie reich wir waren, an diesem Tisch, in dieser Zeit. Immer dieselben alten Wege, und das Meer war nie zu weit. Jetzt weiß ich, wie reich wir waren, auch wenn nichts für immer bleibt. Ein paar Lichter, vier vertraute Stimmen – und ein Sommer, der in uns weiterlebt. Jetzt weiß ich, wie reich wir waren. Jetzt weiß ich es. [Outro] Der Ball springt über die Platte, irgendwer trifft wieder nicht. Und vom Savoy fällt noch immer in Erinnerung warmes Licht.
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