
[Intro – whispered, broken, almost vomiting the words] Ich war blind... so verdammt blind... In der fünften Woche hast du sie getragen, Miray... Und ich hab's nicht mal gerochen. Jetzt ist alles tot. Alles. [Verse 1 – slow, dragging, voice cracking] Enrico steht im Regen, allein, die Nadel schon im Arm, Blut tropft auf den Boden, vermischt mit dem Namen den ich nie halten durfte. Miray... du warst fünf Wochen alt und schon tot, Weil dein Vater zu feige war, zu sehen was Саша zerfraß. Sie hat Oxycodone gefressen wie Luft, hohe Dosen, damit der Schmerz sie endlich umbringt, Und ich? Ich hab geschwiegen. Hab weggeschaut. Hab gedacht „vielleicht wird’s besser“. Du dummes, blindes Stück Scheiße, Enrico. Deine Tochter starb und du hast Netflix geguckt. [Chorus – soulcrying scream, tempo almost stopped] MIRAY! MIRAY! Ich hab dich nie gekannt und doch fehlst du wie ein Loch in meiner Brust! Саша stirbt langsam, Tablettenberg in der Kehle, und ich steh daneben wie ein verdammter Zombie! Keiner sieht meinen Schmerz, keiner gibt einen Scheiß auf den Vater der nie Vater war! Nur Heroin in der Vene, nur Alkohol mit Schlaftabletten, damit ich nicht schreie bis die Nachbarn die Bullen rufen! Ich hab meine Tochter verloren bevor ich wusste dass sie existiert! Und jetzt verliere ich Саша... und mich... und alles. [Verse 2 – harsher, aggressive self-loathing] Wochenlang hat sie unser Kind in sich getragen und ich hab nur gesehen wie sie wieder zur Flasche Oxycodone griff, Hab nichts gesagt, weil ich ein feiger Hund bin, weil ich die Wahrheit nicht ertragen wollte. Eine Freundin musste mir erzählen dass ich kurz Vater war – von Miray. Fünfte Woche. Tot. Ausgespuckt wie Müll. Und seitdem dreht sich alles nur um Саша, wie schrecklich es für sie ist, wie kaputt sie daliegt. Aber wer fragt nach mir? Wer sieht den Mann der nachts mit Heroin in den Adern daliegt und heult wie ein gebrochener Köter? Ich spüle Tabletten mit Wodka runter bis mein Magen blutet, nur damit ich einschlafen kann ohne Miray’s namen zu hören. Ich bin schuld. Ich allein. Ich hab nicht gemerkt dass meine Frau unser Kind verlor. Jetzt ist Саша nur noch eine leere Hülle die Tabletten frisst um zu sterben, Und ich ramme mir die Nadel rein um den gleichen Weg zu gehen. [Bridge – lifeless, almost spoken through tears and rage] Keiner merkt es. Alle sagen „armе Саша, das arme Mädchen hat ihr Kind verloren“. Aber ich? Ich bin unsichtbar. Stehe allein im kalten Regen mit dem Gewicht einer toten Tochter auf den Schultern die ich nie im Arm halten durfte. Miray... kleines Mädchen... Papa war zu dumm. Papa war blind. Papa hat dich sterben lassen. Jetzt ist die Wohnung voller leerer Blister und Spritzen, Саша kotzt Oxycodone aus und ich kotze Heroin-Tränen. Wir sind beide schon tot. Nur der Körper hinkt noch hinterher. [Verse 3 – full aggressive purge, voice shredded] Ich hasse mich. Ich hasse mich so sehr dass ich die Nadel tiefer ramme als je zuvor. Weil jedes Mal wenn ich die Augen schließe sehe ich dich, Miray, winzig, blutig, weg. Саша schreit nachts deinen Namen und ich kann nicht mal neben ihr liegen ohne Tablettenberge. Warum hab ich nichts gemerkt? Warum war ich so ein verdammter Versager? Jetzt verliere ich nicht nur dich, sondern auch die Frau die ich liebe – sie driftet weg in einem Oxycodone-Nebel und will nicht mehr zurück. Und alle Welt tröstet nur sie. Mich lassen sie im Stich. Mit dem Schmerz. Mit der Schuld. Mit dem Wissen dass ich kurz Vater war und jetzt nur noch ein Heroin-Leichnam bin. Die Spritze ist mein einziger Freund. Der einzige der den Schmerz für ein paar Stunden killt. [Final Chorus – slowest, most heartbreaking, vocals breaking into sobs] MIRAY... ich hab dich verloren bevor ich dich kannte... Саша stirbt neben mir und ich kann sie nicht retten... Weil ich selbst schon tot bin. Heroin in den Adern, Tabletten im Blut, Alkohol im Hirn – Das ist alles was übrig bleibt von Enrico. Ein Mann der seine ungeborene Tochter ermordet hat durch pure Dummheit. Kein Licht. Keine Hoffnung. Nur diese endlose, kalte, vergewaltigende Leere. Miray... verzeih mir... Papa kommt bald nach. [Outro – fading into nothing, almost inaudible] Alles ist Schmerz... Alles ist tot... Miray... Саша... und ich... Nur noch Dunkelheit.
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