
[Strophe 1] Schwarzes Licht auf deiner Haut, dein Schatten zieht sich durch den Raum, du sagst nichts, doch ich versteh’, was zwischen deinen Blicken steht. Keine Eile, keine Flucht, nur dieser Duft und diese Luft, deine Augen halten fest, während du mich warten lässt. Ich kenn das Spiel, doch heut spiel ich es nicht schnell, denn manches wird erst gefährlich, wenn man es langsam werden lässt. [Pre-Chorus] Ein Schritt zu dir, ein Schritt zurück, du lässt mich wissen: Da ist noch mehr. Und jede Sekunde zwischen uns macht diese Stille nur noch schwerer. [Refrain] Langsam in die Nacht, langsam auf mich zu, lass die Welt noch draußen warten, hier drin gibt es nur uns zwei. Langsam in die Nacht, kein Wort zu viel dabei, dein Atem sagt mir alles, was dein Mund noch verschweigt. Bleib noch einen Augenblick, bevor die Grenze fällt, denn vielleicht ist diese Spannung schöner als der Rest der Welt. [Strophe 2] Du bewegst dich wie ein Gedanke, den man besser nicht verliert, wie ein Geheimnis ohne Namen, das man trotzdem sofort spürt. Deine Ruhe macht mich nervös, deine Nähe macht mich klar, und je weniger du mir gibst, desto mehr bist du schon da. Ich brauch kein großes Versprechen, keinen Satz für irgendwann, nur diesen einen Moment, in dem keiner widerstehen kann. Kein Besitz. Kein „Du gehörst zu mir“. Nur zwei Körper voller Fragen und die Antwort steht schon hier. [Pre-Chorus] Ein Schritt zu dir, ein Atemzug, und plötzlich fühlt sich alles anders an. Du musst mich nicht berühren, um zu wissen, wie nah man jemandem ohne Hände kommen kann. [Refrain] Langsam in die Nacht, langsam auf mich zu, lass die Welt noch draußen warten, hier drin gibt es nur uns zwei. Langsam in die Nacht, kein Wort zu viel dabei, dein Atem sagt mir alles, was dein Mund noch verschweigt. Bleib noch einen Augenblick, bevor die Grenze fällt, denn vielleicht ist diese Spannung schöner als der Rest der Welt. [Bridge – fast gesprochen] Und wenn du gehst … dann geh langsam. Damit dein Duft noch einen Moment bleibt. Damit mein Kopf noch glaubt, du wärst hier. Damit ich nicht entscheiden muss, ob ich dich vermisse … oder nur diesen Zustand zwischen uns. [Finaler Refrain – größer, aber weiterhin ruhig] Langsam in die Nacht, lass die Dunkelheit uns tragen, wir müssen nichts erklären, wir müssen heute nichts versprechen. Langsam in die Nacht, bis die Stille lauter wird, bis aus einem kleinen Blick etwas Unausweichliches wird. Keine Eile, kein Zurück, nur dein Schatten neben mir. Und wenn die Nacht uns irgendwann verliert … bleibt etwas von dir hier.
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