![Immer macht der Stoff Sinn [Studio]](https://cdn.getvoices.ai/songs/cover/c03fb907-8324-48ef-86fd-f06e620a331f.jpeg)
Part 1] Alles viel zu heiß in meinem Kopf. Schaue in den Spiegel, wunder mich, dass ich noch atme und noch bin. Neunziger, ich war nonstop blind. Kopfficks, glaub mir, Dicker, immer macht der Stoff Sinn. Was für Emotionen? Leer. Einfach leer. Seit Jahren das Gefühl, als hätte man mir mein Leben abgezerrt. Du hörst sechzehn Takte, ich verpack mein Leben in Songs. Ja, ich vergieß auch mal Tränen – aber nur noch in Songs. Mir ging es scheiße, hab den Schritt gewagt. Hab ’nen Therapeuten aufgesucht, der wollte mit mir labern. Hab ihm gesagt: spar dir den Scheiß, ich bin schon tot. Für euch bin ich längst am Sterben, und ehrlich? Mir egal. Ich hab das Herz am rechten Fleck, doch spür es nur, wenn’s knallt. Denn ich hab meine Gefühle vergraben und der Stoff hat sie gerettet. Ich nehme jede Hürde, wie sie kommt. Aber ohne Stoff ist jede Hürde nur noch Witz. Der Spiegel lügt nicht. Der Körper lügt nicht. Nur der Kopf macht weiter, als wär da noch jemand. [Hook] Ich hab bemerkt, dass ich nicht weinen kann. Ich hab bemerkt, dass ich nicht lachen, nicht mehr hassen und nicht leiden kann. Greif meine Hand, du hast nur eine Chance. Ich will nicht sehen, dass du auf Gleisen tanzt. Ich hab bemerkt, dass ich alleine bin. Dikka, niemand fährt den gleichen Film. Schau in den Sumpf, du sitzt alleine drin. Und hier raus musst du alleine finden. Und glaub mir: du wirst’s nicht schaffen. [Part 2] Alles viel zu heiß in meinem Kopf. Schaue in den Spiegel, wunder mich, dass ich noch atme und noch bin. Neunziger, ich war nonstop blind. Kopfficks, glaub mir, Dicker, immer macht der Stoff Sinn. Was für Emotionen? Keine. Absolut keine. Seit Jahren das Gefühl, als hätte man mir die Seele rausgeschnitten. Du hörst sechzehn Takte, ich verpack mein Leben in Songs. Ja, ich vergieß auch mal Tränen – aber nur noch in Songs. Mir ging es scheiße, hab den Schritt gewagt. Hab ’nen Therapeuten aufgesucht, der wollte mir was von Heilung erzählen. Ich hab gelacht und gesagt: du checkst es nicht, ich brauch den Stoff. Für euch bin ich längst am Sterben und das ist mir inzwischen egal. Ich hab das Herz am rechten Fleck, doch spür es nur, wenn’s brennt. Denn ich hab meine Gefühle vergraben und der Stoff hat sie gekauft. Ich nehme jede Hürde, wie sie kommt. Aber ohne Stoff ist jede Hürde nur noch Witz. Heilung war ein Wort. Stoff war eine Antwort. Und die Antwort hat gewonnen. [Hook] Ich hab bemerkt, dass ich nicht weinen kann. Ich hab bemerkt, dass ich nicht lachen, nicht mehr hassen und nicht leiden kann. Greif meine Hand, du hast nur eine Chance. Ich will nicht sehen, dass du auf Gleisen tanzt. Ich hab bemerkt, dass ich alleine bin. Dikka, niemand fährt den gleichen Film. Schau in den Sumpf, du sitzt alleine drin. Und hier raus musst du alleine finden. Und glaub mir: du wirst’s nicht schaffen. [Part 3] Ich weiß, wie du dich fühlst, entgleist und unterkühlt. Man weint nicht mehr, lacht nicht mehr, spürt selbst das Highsein nicht mehr. Ich ging zu weit, steh vor ’ner Tür und die Hoffnung ist verreckt. Warf mich mit aller Kraft dagegen, doch das Schloss ist zu massiv. Ist wie ein Kopfschuss, den man kriegt, Gott beschütz mich vor mir selbst. Meine Augen suchten Feinde – der Schütze war ich selbst. Bis hierher lief’s noch „gut“, kein Zurück mehr, wenn du fällst. Jeder ist auf Stoff, hier gibt’s Glück nur gegen Geld. Ich wollte einfach nur was spüren und ohne Drogen geht’s nicht. Dämonen schlucken Weglicht, Emotion synthetisch und kalt. Unten siehst du, wer dich festhält, und ganz oben, wer dich fallen lässt. Wer den Anker lichtet und mit Boot allein in See sticht. Ich steh am Bug und in der Ferne seh ich Land. Wär immer noch derselbe, wär ich nicht gegangen. Wo ich hinkomm? Vor’m Sterben hab ich Angst. Egal, zumindest wärmen mich die Flammen. Denn solang der Stoff noch wirkt, macht alles – auch der Tod – noch Sinn. [Hook] Ich hab bemerkt, dass ich nicht weinen kann. Ich hab bemerkt, dass ich nicht lachen, nicht mehr hassen und nicht leiden kann. Greif meine Hand, du hast nur eine Chance. Ich will nicht sehen, dass du auf Gleisen tanzt. Ich hab bemerkt, dass ich alleine bin. Dikka, niemand fährt den gleichen Film. Schau in den Sumpf, du sitzt alleine drin. Und hier raus musst du alleine finden. Und glaub mir: du wirst’s nicht schaffen
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