
[Intro – gesprochen / ruhig] Weißt du noch, wie alles angefangen hat? Wir haben geredet bis tief in die Nacht. Damals dachte ich wirklich, dass uns nichts auseinanderbringt. [Part 1 – Rap] Die erste Zeit war wundervoll, alles lief perfekt, erst kennengelernt und schon jede Nacht entdeckt. Wir haben uns getroffen, geredet bis zum Morgen, damals hatten wir für alles keine Sorgen. Nächte in dem Auto, Scheiben voller Dampf, für einen Moment war die Welt einfach entspannt. Ich hab deinen Geruch geliebt, den Geschmack deiner Lippen, hab geglaubt, dass wir gemeinsam niemals kippen. Ich wollte dir die Welt geben, auch wenn ich sie nicht hatte, hab mich an uns festgehalten, weil ich Hoffnung hatte. Doch dann war ich pleite, plötzlich lief nichts wie geplant, und du hast doch gewusst, wie es um mich stand. Ich sag nicht, dass ich alles richtig gemacht hab, ich weiß, dass auch ich Fehler gemacht hab. Doch du sagst, ich war nie da, als wär ich nie gewesen, als könnte man all die guten Zeiten einfach vergessen. [Pre-Hook – Rap, langsam aufbauend] Und jedes Mal, wenn du sagst, was ich nicht mache, frag ich mich, wann ich eigentlich noch lache. Du siehst meine Fehler, doch siehst du auch den Schmerz? Ich steh direkt vor dir, doch du siehst mich nicht mehr. [Hook – GESUNGEN, emotional] Du siehst meine Fehler, doch nicht meinen Schmerz, ich trag uns noch immer tief drin in meinem Herz. Ich frag nach dir, doch von dir kommt nichts zurück, und langsam zerbricht in mir Stück für Stück. Du willst, dass ich bleibe, doch lässt mich nicht rein, wie soll ich dir beweisen, dass ich für dich da sein will? Vielleicht bin ich nicht perfekt, doch ich wollte nur dich, doch du siehst meine Fehler – und siehst dabei mich nicht. [Part 2 – Rap] Zum Frauentag stand ich da mit Blumen in der Hand, hab sie dir geschenkt, weil ich zeigen wollte, was ich empfand. Doch dann seh ich andere Blumen in deinem Status stehen, und meine irgendwo im Hintergrund untergehen. Kein Danke, kein Zeichen, nicht einmal ein Wort, doch bei anderen sieht man ihre Blumen sofort. Vielleicht klingt das für dich nach einer Kleinigkeit, doch für mich war das ein Stich, der bis heute bleibt. Wenn ich nicht konnte, hast du dich beschwert, doch zu mir zu kommen war plötzlich nichts mehr wert. „Ich hab niemanden für die Hunde“, hast du gesagt, doch für Rumänien war irgendwie trotzdem Zeit da. Und ich sitz hier und frag mich, was ich falsch gemacht hab, warum ich immer kämpfen muss, damit ich Platz hab. Ich will keinen Streit und auch keinen Krieg, ich will nur das Gefühl, dass du mich noch liebst. [Hook – GESUNGEN] Du siehst meine Fehler, doch nicht meinen Schmerz, ich trag uns noch immer tief drin in meinem Herz. Ich frag nach dir, doch von dir kommt nichts zurück, und langsam zerbricht in mir Stück für Stück. Du willst, dass ich bleibe, doch lässt mich nicht rein, wie soll ich dir beweisen, dass ich für dich da sein will? Vielleicht bin ich nicht perfekt, doch ich wollte nur dich, doch du siehst meine Fehler – und siehst dabei mich nicht. [Part 3 – Rap, persönlicher und härter] Du willst, dass ich mehr nach unserem Kind frage, doch was soll ich fragen, wenn ich keine Antwort bekomme? Ich frag dich so oft, wie es euch beiden geht, doch meistens kommt nur „gut“ oder „schlecht“. Dann wunderst du dich, warum ich irgendwann schweige, doch Schweigen wächst dort, wo keiner mehr antwortet. Du willst, dass ich Interesse zeige, doch Interesse braucht zwei Seiten, damit es bleibt. Du fragst mich kaum, wie mein Tag eigentlich war, wie es mir geht oder was gestern mit mir war. Doch wenn zwischen uns wieder irgendwas zerbricht, bin am Ende ich der Arsch, der alles falsch macht. Ich weiß, ich hab Fehler, mal große, mal kleine, und ich steh dazu, ich versteck mich nicht dahinter. Doch mir alles zu verwehren, nur weil ich nicht perfekt bin, macht aus Liebe irgendwann einen Kampf, den keiner gewinnt. [Bridge – halb gesprochen / halb gesungen] Und vielleicht merkst du gar nicht, wie sehr du mich damit verletzt. Vielleicht ist für dich alles längst vergessen, während es in mir noch brennt. Ich will nicht gewinnen. Ich will dich nicht besiegen. Ich wollte nur einmal das Gefühl, dass wir beide um dasselbe kämpfen. [Final Hook – GESUNGEN, größer und emotionaler] Du siehst meine Fehler, doch nicht meinen Schmerz, ich trag uns noch immer tief drin in meinem Herz. Ich frag nach dir, doch von dir kommt nichts zurück, und langsam zerbricht in mir Stück für Stück. Du willst, dass ich bleibe, doch lässt mich nicht rein, wie soll ich dir beweisen, dass ich für dich da sein will? Ich bin nicht perfekt, doch ich kämpfe für dich, doch du siehst meine Fehler – und siehst dabei mich nicht. [Outro – leise gesprochen] Vielleicht wollte ich nie zu viel. Vielleicht wollte ich nur, dass du irgendwann siehst, dass hinter all meinen Fehlern immer noch jemand steht, der dich liebt.
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