
Ich hab Familie, die mich hält, wenn ich kipp Hab ein Dach, hab genug, hab euch immer geliebt Bruder steht da, wenn ich fall, ohne Frag’n Fabian kennt jede Seite, die ich selbst kaum ertrag Ich hab gelebt wie im Rausch, immer mehr, immer schneller Immer tiefer in Gedanken, immer höher, immer heller Doch genau das ist der Punkt, der mich killt Weil keiner sieht, was sich alles in mir drin so abspielt, Ich sitz am Tisch, alle reden, ich nick Doch keiner checkt diesen Film in mei’m Blick Wenn ich’s sag, seh ich Angst – nicht Versteh’n Eher „bitte bleib normal“, damit sie ruhig weiterleb’n Ihr würdet retten, mich festhalt’n mit Gewalt Doch nicht, weil ihr mich fühlt – nur weil ihr euch nicht aushalt, wenn ich fall Ich hab alles – doch ich fühl mich allein Zu viele Stimmen, doch keiner hört mein’n Schrei’n Ich sag „alles gut“, doch ich mein es nicht so Und keiner merkt, wie ich langsam zerbrech irgendwo Ich hab alles – doch ich geh hier verlorn Zwischen Liebe und Angst jeden Tag neu gebor’n Ich brauch kein Retten, kein „du musst besteh’n“ Nur jemanden, der bleibt… auch wenn ich untergeh Fabian, Bruder – ich wollt’s dir so oft sag’n Doch ich kenn eure Augen, wenn wir Wahrheit ertrag’n Weil ich weiß, ihr würdet kämpfen bis zum Schluss Doch vielleicht mehr gegen Angst als für das, was ich fühl’n muss Mein Bruder würd mich halten, egal wie tief ich sink Doch ich frag mich, ob er mich hält… oder das, was danach beginnt Und Familie gibt Liebe, mehr als ich je verdient hab Doch manchmal ist genau das der Grund, warum ich nichts sag Weil ihr mich retten wollt vor dem, was ich bin Doch ich brauch keinen Käfig, auch wenn er golden glänzt im Licht Ich brauch keinen Plan, keine Lösung, kein Ziel Nur jemand, der bleibt… auch wenn ich komplett eskalier im Gefühl Ich war immer der, der mehr sieht als erlaubt Doch keiner fragt, ob mich genau das zerhaut Ich brauch kein „du schaffst das“, kein leeres Gered’ Nur ein „ich bleib hier“, wenn mein Kopf sich verdreht Ich hab alles – doch ich fühl mich allein Zu viele Stimmen, doch keiner hört mein’n Schrei’n Ich sag „alles gut“, doch ich mein es nicht so Und keiner merkt, wie ich langsam zerbrech irgendwo Ich hab alles – doch ich geh hier verlorn Zwischen Liebe und Angst jeden Tag neu gebor’n Ich brauch kein Retten, kein „du musst besteh’n“ Nur jemanden, der bleibt… auch wenn ich untergeh
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