
[Verse 1] [M] Siehst du die Narben auf den Straßen? Siehst du die Namen, die man trägt? Die Häuser, die in Staub zerfallen Die Kinder, die der Krieg verprägt Die Jahre kamen wie Gewitter Und rissen alles mit sich fort Ich frag dich nur, wer soll das halten? Wer trägt den Schmerz an diesem Ort? [F] Ich seh die Wunden, ich seh die Tränen Ich seh, wie schwer die Welt auch wiegt Doch nicht die Hände dort im Himmel Sind’s, die das Dunkel in uns schiebt [Pre-Chorus] [M] Wenn alles brennt, wenn alles fällt Warum bleibt Schweigen dann der Lohn? [F] Weil Freiheit uns die Wahl geschenkt hat Und jede Tat kommt irgendwann zu uns zurück [Chorus] [M] Warum hast du uns so gemacht? Warum lässt du das alles zu? (Fall für Fall, Jahr um Jahr) Warum schweigst du, wenn alles zerbricht? [F] Nicht Gott, nicht Gott Wir tragen die Schuld (Nicht Gott, nicht Gott) Wir selbst öffnen die Wunde [M] Zu viel gesehen, zu viel verloren Und ich schrei, dass du es hörst [F] Nicht Gott, nicht Gott Wir tragen die Schuld [Verse 2] [M] Da war der Hunger, da war das Sterben Da war Verrat im Freundeskreis Da war die Gier in weißen Händen Und jedes Wort aus Stahl und Eis Ich sah die Lüge in den Augen Ich sah, wie Macht sich selber frisst Und wenn du alles lenken könntest Warum endet es dann so wie es ist? [F] Weil Menschen greifen, Menschen richten Weil Angst uns blind und grausam macht Wir bauen erst die Stürme selber Und nennen dich dann über Nacht Du gibst uns Raum, du gibst uns Wege Doch keine Hand zieht uns hier fort Wir wählen Mauern, wir wählen Brände Und dann verlangen wir nach Trost [Pre-Chorus] [M] Dann soll die Welt doch endlich sagen Wofür der Schmerz noch gut sein soll [F] Für Einsicht, für das Umkehren Für einen Anfang, der aus uns selbst geboren wird [Chorus] [M] Warum hast du uns so gemacht? Warum lässt du das alles zu? (Fall für Fall, Jahr um Jahr) Warum schweigst du, wenn alles zerbricht? [F] Nicht Gott, nicht Gott Wir tragen die Schuld (Nicht Gott, nicht Gott) Wir selbst öffnen die Wunde [M] Zu viel gesehen, zu viel verloren Und ich schrei, dass du es hörst [F] Nicht Gott, nicht Gott Wir tragen die Schuld [Bridge] [M] Wenn du uns frei lässt Dann was ist das für ein Plan? [F] Ein Leben, das nicht ferngelenkt ist Ein Herz, das wählen kann [M] Doch warum so viel zerbrochen? [F] Weil Freiheit auch Gefahr heißt Weil Liebe ohne Wahl Nur ein Schatten ihrer selbst bleibt [Final Chorus] [M] Warum hast du uns so gemacht? Warum lässt du das alles zu? (Fall für Fall, Jahr um Jahr) Warum schweigst du, wenn alles zerbricht? [F] Nicht Gott, nicht Gott Wir tragen die Schuld (Nicht Gott, nicht Gott) Wir selbst öffnen die Wunde [M] Zu viel gesehen, zu viel verloren Und ich schrei, dass du es hörst [F] Nicht Gott, nicht Gott Wir tragen die Schuld
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