
Ich sitz am Tisch, alle lachen, alles laut hier Doch keiner hört, was in mir eigentlich passiert Ich nick nur mit, spiel perfekt diese Rolle Doch innen drin brennt was, das ich nicht kontrolliere Sie sagen: „Red doch“, doch sie hören nicht zu Weil sie nur hören, was in ihre Welt passt dazu Wenn ich’s erklär, seh ich Angst in ihrem Blick Nicht um mich – eher davor, dass ihr Bild von mir zerbricht Ich trag Gedanken, die ich keinem erklär Weil ich genau weiß, danach bin ich nicht mehr Der, den sie kennen, der, der immer stark wirkt Sondern der, der plötzlich ihre Sicherheit zerstört Und ich weiß, wenn ich fall, greifen sie ein Doch nicht, weil sie mich verstehen – nur damit sie ruhig schlafen nachts allein Ich schrei leise – hört ihr mich nicht? Zwischen den Zeilen zerbricht mein Gesicht Ich brauch kein Retten, kein „alles wird gut“ Nur jemanden, der bleibt, wenn ich alles verlier in mir drin, ohne Mut Ich schrei leise – doch keiner bleibt stehen Alle woll’n helfen, doch keiner kann sehen Ich brauch kein Licht, das mich blendet und zwingt Nur jemanden, der da ist… auch wenn alles zerbricht Sie würden handeln, mich festhalten, kontrollieren Doch nicht für mich – nur um sich nicht zu verlieren Weil sie den Schmerz nicht ertragen, wenn ich geh Also halten sie fest, auch wenn ich daran zerbrech Das Thema tabu, wir umgehen es still Jeder weiß es, doch keiner sagt, was er fühlt Ein Raum voller Menschen – und ich bin allein Mit Gedanken, die lauter als jede Stimme hier schrein Und ich frag mich oft, wenn ich irgendwann geh Ob ich’s bereu oder ob ich endlich versteh Ob sie dann sagen: „Warum hast du nichts gesagt?“ Oder ob sie merken, wie laut ich eigentlich war Ich brauch kein Held, der mein Leben bestimmt Nur jemanden, der bleibt… wenn mein Kopf mich verschlingt Ich schrei leise – hört ihr mich nicht? Zwischen den Zeilen zerbricht mein Gesicht Ich brauch kein Retten, kein „alles wird gut“ Nur jemanden, der bleibt, wenn ich alles verlier in mir drin, ohne Mut Ich schrei leise – doch keiner bleibt stehen Alle woll’n helfen, doch keiner kann sehen Ich brauch kein Licht, das mich blendet und zwingt Nur jemanden, der da ist… auch wenn alles zerbricht Kein Urteil, kein Druck, kein „du musst jetzt stark sein“ Nur ein stilles „ich bleib hier“ – und ich bin nicht mehr allein Kein Plan, keine Lösung, kein Zwang zu versteh’n Nur ein Herz, das sagt: „Du darfst auch so besteh’n“ Ich schrei leise – jetzt hörst du mich vielleicht Hab mich verloren, doch ich hab dich erreicht Ich brauch kein Retten, kein falsches Licht Nur jemanden, der bleibt… wenn mein Inneres zerbricht Ich schrei leise – und hoff, du gehst nicht Wenn alles in mir langsam auseinanderbricht Ich brauch kein Ende, kein „du schaffst das schon“ Nur jemanden, der bleibt… selbst wenn ich fast nicht mehr wohn in mir
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