
Vers 1: Ich wach auf, doch die Wohnung wirkt tot, jede Wand gibt dein Echo, doch du bist nicht dort. Sascha… dein Name klebt staubig im Raum, ich schluck ihn runter, doch er schneidet wie Glas in den Bauch. Kein Termin mehr, kein Ziel, nur ein endloser Loop, ich starr auf den Boden, kein Plan, was ich tu. Alles, was war, liegt zertrümmert im Dreck, und ich lieg dazwischen und krieg mich nicht weg. Ich such dich in Schatten, in Bildern, im Nichts, doch alles verschwimmt und zerbricht mir im Blick. Und die Stille wird laut, drückt mir Schädel und Brust, jeder Atemzug brennt, doch ich merk kaum noch Luft. Pre-Hook: Ich red mit mir selbst, doch die Stimme klingt fremd, als wär ich mein Feind bis zum bitteren End. Hook: Alles ist kaputt, ich halt mich am Nichts, kein Gefühl mehr im Körper, nur Druck im Gesicht. Alles ist kaputt, kein Weg mehr in Sicht, ich fall immer tiefer, doch unten ist nichts. Vers 2: Miray… dein Name nur Rauch an der Wand, kurz warm, dann zerfällt er wieder zu Sand. Ich hab dich nie gehalten, trotzdem verloren, als wärst du in mir schon tausendmal gestorben. Fotos in Händen zerfallen zu Staub, Gesichter verlaufen, ich halt sie kaum auf. Ich such nach ’nem Zeichen, nach irgendnem Sinn, doch alles, was bleibt, ist Verwesung in mir drin. Meine Hände zu schwer, um noch irgendwas zu greifen, selbst Leere zieht weg, lässt mich weiter entgleiten. Gedanken wie Asche, sie glimmen kurz auf, doch sterben direkt in meinem Kopf wieder aus. Bridge: Brustkorb wie Schraubstock, alles zieht sich zusammen, Puls irgendwo weg, ich kann ihn nicht fangen. Zeit tropft zäh, bleibt kleben auf mir, kein Vor, kein Zurück, ich funktionier irgendwie hier. Kein Schreien, kein Kampf, nicht mal Wut in mir drin, nur noch Stillstand, der mich langsam verschlingt. Hook: Alles ist kaputt, ich halt mich am Nichts, kein Gefühl mehr im Körper, nur Druck im Gesicht. Alles ist kaputt, kein Weg mehr in Sicht, ich fall immer tiefer, doch unten ist nichts. Outro: Und dann kippt selbst das Fallen, wird flach und wird still, kein Schmerz, der noch bleibt, kein Gedanke, der will. Kein Abgrund mehr da, nicht mal Dunkel, kein Licht, nur Fläche, nur Grau… und da steh ich – und nicht. Sascha… wenn du mich hörst, ich verlier mich grad hier, werd weniger täglich… und irgendwann – nicht mehr bei mir
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