
[Verse 1: Female] Ich frage den Staub auf dem Fensterbrett, wer rief den ersten Morgen wach? Warum steht die Welt an ihrem Platz, und nicht das Nichts hĂ€lt alles flach? [Verse 2: Male] Ich zĂ€hl die Risse im alten Stein, die Jahre, die kein Auge sah. Vielleicht war vor dem ersten Licht kein âDavorâ, das jemals da war. [Pre-Chorus: Duet] Und doch sind wir hier, mit Atem und Namen, mit HĂ€nden, die zittern, und Fragen, die bleiben. [Chorus: Duet] Warum gibt es etwas und nicht nichts? Warum schlĂ€gt ein Herz im Schweigen? Wenn kein Grund am Anfang war, wer lieĂ die erste Flamme steigen? Wir sind Staub und Sternenstaub, wir sind Frage, wir sind Sicht. Und solange wir einander finden, bleibt die Antwort nicht nur Licht. [Verse 3: Female] Vielleicht ist Sein kein fertiger Satz, kein SchlĂŒssel, den man irgendwo dreht. Vielleicht ist es dieses kleine Ja, das durch jede offene TĂŒr weht. [Verse 4: Male] Vielleicht ist nichts nur ein stilles Wort, das wir dem Unbekannten leihân. Und jedes Ding, das wir berĂŒhren, will einen Augenblick wirklich sein. [Pre-Chorus: Duet] Und doch sind wir hier, mit Atem und Namen, mit HĂ€nden, die halten, auch wenn wir nichts ahnen. [Chorus: Duet] Warum gibt es etwas und nicht nichts? Warum schlĂ€gt ein Herz im Schweigen? Wenn kein Grund am Anfang war, wer lieĂ die erste Flamme steigen? Wir sind Staub und Sternenstaub, wir sind Frage, wir sind Sicht. Und solange wir einander finden, bleibt die Antwort nicht nur Licht. [Bridge: Alternating duet] [Female] Vielleicht ist die Frage selbst schon ein Anfang. [Male] Vielleicht ist das Staunen ein Teil von dem Sein. [Female] Wenn keiner den Himmel fĂŒr uns erklĂ€ren kann, [Male] dann tragen wir Fragen gemeinsam hinein. [Duet] Kein letzter Beweis, kein endgĂŒltiges Wort, kein Rand, an dem alles verstummt. Nur du neben mir, nur ein Jetzt, das uns hĂ€lt, wĂ€hrend die Welt ihren Ursprung sucht. [Final Chorus: Duet] Warum gibt es etwas und nicht nichts? Hörst du, wie die Stille bebt? Aus dem Dunkel wĂ€chst ein Morgen, aus dem Fragen wĂ€chst, was lebt. Wir sind Staub und Sternenstaub, wir sind Frage, wir sind Sicht. Und solange wir einander finden, trĂ€gt das Sein ein menschliches Gesicht. [Outro: Duet] Warum gibt es etwas? Vielleicht, weil wir hier sind. Warum gibt es etwas? Und weil wir fragen.
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