
[Instrumental Intro] [Sparse piano motif] [Low cello enters] [A distant pulse begins underneath] [Strings slowly rise] [Everything drops back] [Verse 1: Male Rap — close, direct] Ich weiß nicht mal genau, wie man mit dir redet. Ob man betet, ob man wartet oder einfach irgendwas erzählt. Ich hab’s oft versucht und irgendwann wieder gelassen, weil ich mir selber blöd vorkam, wenn danach gar nichts passiert. Mein Vater sagt bis heute: „Du musst einfach vertrauen.“ Ich wünschte wirklich, ich könnte das genauso. Aber wenn du alles siehst, dann weißt du doch auch, dass „glaub einfach“ manchmal leichter gesagt als getan ist. Ich will dich nicht testen. Ich brauch keinen Trick, keinen Beweis für irgendeine Diskussion. Ich würd nur gern einmal wissen, ob ich gerade mit mir selber rede oder ob da wirklich jemand zuhört. [Pre-Chorus: Female — soft] Wenn du mich siehst, dann sieh mich so, nicht stärker, als ich gerade bin. Ich hab nichts Schönes vorbereitet. Ich bin einfach hier und ruf nach dir. [Chorus: Female, Male joining] Gott, wenn du da bist, bleib bei mir. Ich brauch kein Wunder — nur irgendwas von dir. Wenn das bisschen Glaube, das ich hab, mir wieder aus den Händen fällt, lass mich nicht allein damit in dieser viel zu großen Welt. Ich will nicht glauben, nur weil man es mir sagt. Ich will dich finden, auch mit jeder offenen Frage. Gott, wenn du da bist, hör mich an. Mehr kann ich gerade nicht. Ich fang mit einem Atemzug an. [Instrumental Turn] [Cello carries the vocal melody, subtle drums remain] [Verse 2: Male Rap — more urgent] Und dann seh ich Dinge, bei denen ich nicht weiß, wie irgendwer danach noch sagen soll: „Das hat schon seinen Sinn.“ Ein Mensch wird krank. Ein Kind verliert jemanden. Einer fleht monatelang und bekommt trotzdem keine Antwort. Und genau da wird’s schwierig für mich. Weil ich nicht weiß, ob ich dich darin suchen soll oder ob das nur etwas ist, das wir Menschen uns erzählen, damit sich manches leichter aushalten lässt. Aber dann bleibt einer da, obwohl er längst gehen könnte. Jemand trägt einen anderen durch Wochen, die er selbst kaum aushält. Und keiner davon nennt sich ein Wunder. Vielleicht such ich dich manchmal viel zu groß. Vielleicht erwart ich etwas, das jede Frage sofort beendet. Und vielleicht wär das Erste, was ich lernen müsste: Dass ich dich nicht verliere, nur weil ich dich nicht verstehe. [Pre-Chorus: Female — stronger] Wenn du mich siehst, dann sieh mich so, mit allem, was noch widerspricht. Ich werd dir nichts vorspielen. Wenn Glaube ehrlich sein soll, dann gehört der Zweifel mit. [Chorus: Female, Male joining] Gott, wenn du da bist, bleib bei mir. Ich brauch kein Wunder — nur irgendwas von dir. Wenn das bisschen Glaube, das ich hab, mir wieder aus den Händen fällt, lass mich nicht allein damit in dieser viel zu großen Welt. Ich will nicht glauben, nur weil man es mir sagt. Ich will dich finden, auch mit jeder offenen Frage. Gott, wenn du da bist, hör mich an. Mehr kann ich gerade nicht. Ich fang mit einem Atemzug an. [Bridge: Male Rap — almost no instruments] Und vielleicht nerv ich dich mit meinem ganzen Warum. Warum der? Warum jetzt? Warum überhaupt? Warum gibst du uns einen Kopf zum Fragen und dann so wenig, woran man sich festhalten kann? Wenn du willst, dass ich glaube, warum machst du’s dann so verdammt schwer? [Silence] Ich sag das nicht, weil ich gegen dich bin. Ich sag’s, weil ich dich gern finden würde. [Female — very soft] Du musst nicht fertig sein. Du musst nicht sicher sein. Vielleicht reicht es heute, dass du noch fragst. [Male] Und wenn Zweifel wirklich falsch ist, dann musst du mir irgendwann erklären, warum er sich so ehrlich anfühlt. [Female] Vielleicht ist eine Frage, die wirklich von Herzen kommt, näher an Glauben als eine Antwort, die man nur nachspricht. [Build — cello and violin begin climbing] [Duet] Vielleicht beginnt Glaube nicht dort, wo keine Fragen mehr sind. Vielleicht beginnt er dort, wo man trotz der Fragen noch einmal ruft. [Brief total silence] [Final Chorus: Explosive Duet] Gott, wenn du da bist, bleib bei mir. Ich brauch kein Wunder — ich brauch irgendwas von dir. Und wenn mein Glaube wieder fällt, heb nicht die Antwort auf — heb mich. Ich muss nicht alles wissen, um weiterzugeh’n. Ich darf dich suchen, ohne dich schon zu versteh’n. Gott, wenn du da bist, hör uns an. Wir haben nichts Perfektes mitgebracht. Nur Angst. Nur Hoffnung. Nur Fragen. Und diesen Atemzug. [Final Lift — full strings, horns, drums, choir] [Female] Je ne demande pas de preuve. [Male] Ich will nur wissen, ob du da bist. [Female] Je ne demande pas de réponse. [Male] Nur dass du mich nicht alleine lässt. [Both] Wenn du da bist— dann bleib. [Music cuts completely] [Outro: Male — close, almost spoken] Ich weiß immer noch nicht, ob du mich hörst. [Female — distant] Respire. [Male] Okay. [Single breath] Dann noch einer. [Cello rises softly] [Final piano note]
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