
[Instrumental Intro] [Verse 1] Ich hab die Sterne fotografiert, doch kaum was ist zu sehen. Du sagst: „Leg doch das Handy weg.“ Ich lass es einfach sein. Wo Alm und Traun zusammenfließen, bleiben wir noch stehen, und selten fühl ich mich so ruhig und gleichzeitig so klein. Ich frag dich, wie das alles überhaupt sein kann, warum es etwas gibt – und nicht einfach nichts. Du sagst: „Ich weiß es auch nicht“, und ich seh dich dabei an. Für einen Augenblick genügt mir, dass du bei mir bist. [Pre-Chorus] Doch wenn ich mir vorstelle, dass der letzte Morgen kommt, zieht sich in meiner Brust ein enger Knoten zu. Ich denk an all die Menschen, die ich nie verlieren will. Und dieses „nie mehr da sein“ lässt mir einfach keine Ruh. [Chorus] Du, unter dem Sternenhimmel, bleib noch einen Augenblick, so unfassbar ist die Welt, und so zerbrechlich unser Glück. Wenn am Ende alles endet, will ich heute wirklich sein, mit deiner Hand in meiner Hand, nicht allein mit dem Vielleicht. Du, unter dem Sternenhimmel, sag, dass du es auch so siehst: Dass es wundervoll ist, da zu sein, auch wenn nichts ewig blieb. [Verse 2] Wir reden noch von Dingen, die wir irgendwann mal machen, als hätten wir für alles ewig Zeit. Du malst mit deinem Schuh ein krummes Fragezeichen, und lachst, als wär die Antwort gar nicht weit. Ich will so vieles glauben, doch ich kann es nicht erzwingen. Manchmal macht mich der Gedanke an das Ende fast verrückt. Dann legst du deinen Kopf an meine Schulter, und für ’ne Weile rückt die Angst ein Stück zurück. [Pre-Chorus] Denn wenn ich mir vorstelle, dass der letzte Morgen kommt, will ich nicht so tun, als wär die Angst nicht da. Ich kann sie mit dir teilen, ohne sie zu lösen, du hörst mir zu und bist mir einfach nah. [Chorus] Du, unter dem Sternenhimmel, bleib noch einen Augenblick, so unfassbar ist die Welt, und so zerbrechlich unser Glück. Wenn am Ende alles endet, will ich heute wirklich sein, mit deiner Hand in meiner Hand, nicht allein mit dem Vielleicht. Du, unter dem Sternenhimmel, sag, dass du es auch so siehst: Dass es wundervoll ist, da zu sein, auch wenn nichts ewig blieb. [Bridge] Vielleicht braucht das Unendliche keinen Namen, keinen Plan. Vielleicht reicht ein stilles Feld, dass ich dich hier finden kann. Wenn die Frage wiederkommt, werd ich nicht vor ihr fliehn. Ich werd neben dir noch sitzen, bis die ersten Vögel ziehn. [Final Chorus] Du, unter dem Sternenhimmel, bleib noch einen Augenblick, so unfassbar ist die Welt, und so zerbrechlich unser Glück. Wenn am Ende alles endet, will ich heute wirklich sein, mit deiner Hand in meiner Hand, nicht allein mit dem Vielleicht. Du, unter dem Sternenhimmel, lass den Morgen ruhig ziehn: Dass es wundervoll ist, da zu sein, auch wenn nichts ewig blieb. [Outro] Ich lass das Handy in der Tasche. Der Tau liegt auf dem Gras. Die Sterne sind noch immer da. Und du bist da.
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