
[Instrumental Intro] [Verse 1 – Male Rap] Mach die Sterne auf dem Foto heller. Mal mir keinen rein. Ich will sehen, was schon da ist. Mehr muss dieses Bild nicht sein. Ich seh nach oben, und dann fängt mein Kopf von vorne an: Warum gibt's überhaupt etwas, das man erklären kann? Ich les mich durch Erklärungen, weil ich es wirklich wissen will. Ich weiß danach oft mehr. Nur diese Frage wird nicht still. Warum gibt's überhaupt Gesetze, nach denen alles weitergeht? Und wer ist dieses Ich, das hier steht und sich selber nicht versteht? Im Kopf klingt vieles logisch, bis ich's auf mein Leben bezieh. Dann ist das plötzlich keine sachlich nüchterne Theorie. Ich seh die Menschen, die ich liebe, und ich würd so gern versteh'n: Muss alles, was wir füreinander sind, mit unserm Körper geh'n? [Pre-Chorus – Female] Ich frag nicht nur aus Neugier. Es geht um alles, was ich lieb. [Chorus – Female] An wen geht diese Frage? Wer ist mit diesem „Du“ gemeint? Ich sprech, als würde jemand hören, und hoff, dass es nicht nur so scheint. Ich will dir glauben, wenn du da bist, und mich dabei nicht selbst verlier'n. Ich hab so viel von dir gelesen. Ich würd so gern mal etwas spür'n. [Verse 2 – Male Rap] Man sagt, ich soll vertrauen. Ich versteh den Satz schon, ja. Nur wie vertraut man jemandem, der nie sagt: „Ich bin da“? Ich will nicht aus jedem Zufall gleich ein sichres Zeichen bau'n. Ich möchte auch noch morgen meiner eignen Hoffnung trau'n. Ich hab so viele Namen für etwas, das ich noch nie sah. Und unter jedem Namen sind die gleichen Fragen da. Wenn ein Mensch 'nen andern quält, hilft mir kein „Alles hat 'nen Sinn“. Ich frag dich, wo du bleibst – und nehm das Leid nicht einfach hin. Wenn all das nur Chemie ist, macht das „nur“ für mich kein'n Sinn. Ein Lied besteht aus Schwingungen. Und trotzdem steck ich drin. Da kommen ganze Jahre hoch, die ich schon fast vergessen hab. Und ich hör mit einem Mal, wie viel mir dieses Leben gab. [Instrumental Break] [Bridge – Male, unaccompanied] Ich hab Angst, dass ich nur deshalb glauben will, weil ich die andere Möglichkeit so schwer aushalte. Und ich hab genauso Angst, dass ich etwas Wirkliches übersehe, nur weil ich es nicht beweisen kann. [Silence] [Solo Violin] [Male, softly sung] Ich glaub an etwas Größres, und ich lass den Namen offen. Ich muss es nicht beschreiben können, um darauf zu hoffen. Und wenn ich morgen wieder frag, ist das kein Widerruf. Es ist der gleiche Mensch, der heute leise nach dir ruft. [Final Chorus – Female] An wen geht diese Frage? Wer ist mit diesem „Du“ gemeint? Ich sprech, als würde jemand hören, und hoff, dass es nicht nur so scheint. Ich will dir glauben, wenn du da bist, und mich dabei nicht selbst verlier'n. Ich hab so viel von dir gelesen. Heut rede ich einfach mit dir. [Outro – Male, quietly] Ich weiß noch immer nicht, an wen. Aber ich mein dich. [Instrumental Outro]
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