
FRIEDERIUS, GIB MIR MEIN GELD ZURÜCK! [Intro – Spoken / Dramatic] O Rom... Man versprach uns Ruhm und Gold. Nun sind die Taschen leer. Der Wein zu teuer. Der Becher besteuert. Die Sandalen unbezahlbar. Friederius... JETZT REICHT'S! [Verse 1] Du sprachst von Reichtum, Glanz und Pracht, doch hast uns Slums daraus gemacht. Auf jeden Becher kommt nun Steuer, selbst Wassertrinken wird uns teuer. Wir schuften Tag und schuften Nacht, bis keiner mehr die Augen aufmacht. Sandalen kosten viel zu viel, drum wird ein Brett zum neuen Stil. [Pre-Chorus] Du sagst: „Nur noch ein wenig mehr!“ Doch unsre Taschen bleiben leer. Wenn das der große Aufschwung war, wird Rom jetzt eines langsam klar: [Chorus] Friederius, gib mir mein Geld zurück! Du nennst das wohl noch Staatsgeschick! Du nahmst uns Wein, du nahmst uns Gold, und tust noch so, als wär'n wir schuld! Friederius, rück die Münzen raus! Sonst jagt dich ganz Rom selbst hinaus! Ganz Rom soll hör'n, ganz Rom soll seh'n, wie lang wir noch im Elend steh'n! [Verse 2] Der Wein kostet fast ein Monatsgeld, seitdem dreht durch die halbe Welt. Der Wirt gießt Wasser in den Krug und ruft: „Für euch ist das jetzt gut genug!“ Claudia steht schon vor der Tür: „Aurelius! Das Geld gehört zu mir!“ Ich schwör, mein Beutel war noch voll, doch Bacchus nahm sich seinen Zoll. Der Senator, einst reich und fein, zieht jetzt in eine Tonne ein. Sein Haus ist fort, sein Konto leer, nun träumt er nachts vom Marmor mehr. [Chorus] Friederius, gib mir mein Geld zurück! Du nennst das wohl noch Staatsgeschick! Du nahmst uns Wein, du nahmst uns Gold, und tust noch so, als wär'n wir schuld! Friederius, rück die Münzen raus! Sonst jagt dich ganz Rom selbst hinaus! Ganz Rom soll hör'n, ganz Rom soll seh'n, wie lang wir noch im Elend steh'n! [Verse 3] Brot wird nachts nur noch gehandelt, fast als wär es Gold verwandelt. Käse wechselt Hand für Hand, teurer als ein Stück vom Land. Gluteus kämpfte einst im Sand, als Gladiator wohlbekannt. Quintus führte Mann für Mann, als Centurio vorne an. Doch beide haben nun quittiert, weil sich ihr Lohn nicht mehr rentiert. Nun steh'n sie nachts vorm Stadttor rum— [Spoken] Die Togen kurz. Ich fragte: „Warum?“ Gluteus sagte: „Aurelius... du willst es nicht wissen.“ Er hatte recht. [Verse 4] Mein Esel kriegt kein Heu mehr heut, was ihn verständlich wenig freut. Er kaut seit Tagen Steuerpost und lebt inzwischen von Papierkost. Da sah ich tief in sein Gesicht und dachte: „Nein, so geht das nicht!“ Wenn selbst mein Esel Briefe frisst, dann weiß ich, dass das Maß voll ist. [Bridge – Spoken / Scheming] Also dachte Aurelius nach. Sehr lange. Fast sieben Minuten. Dann hatte ich ihn. Kein Krieg. Kein Schwert. Kein Aufstand. Nur... eine Einladung. [Build-Up] Ich rief durchs Forum laut hinaus: „Kommt alle heut zum großen Schmaus! Friederius zeigt höchstpersönlich heut, wie sparsam Rom sich künftig freut!“ Zwei goldne Stühle standen bereit, ein Brotkrümel zur Festlichkeit. Ein leerer Krug, ein Pfandbecher dabei— und Selensky saß gleich mit dabei. [Verse 5] Ich sprach: „Ihr wollt, dass Rom so lebt? Dann zeigt uns, wie ihr selbst besteht! Kein Wein, kein Käse, kein Quartier, kein Brot und keine Diener hier. Sandalen gibt es auch nicht mehr, nehmt Bretter, die sind günstig sehr. Kein Heu, kein Gold, kein warmer Raum— genau wie Rom. Ein wahrer Traum!“ [Spoken] Friederius starrte mich an. „Aurelius... das ist doch unmenschlich!“ [Pause] Ich lächelte. „Seltsam. Gestern hieß es noch: notwendige Sparmaßnahmen.“ [Final Chorus] Friederius, gib uns das Geld zurück! Ganz Rom verlangt sein altes Glück! Wir wollen Brot, wir wollen Wein, und unser Käse bleibt daheim! Friederius, rück die Münzen raus! Sonst jagt dich ganz Rom selbst hinaus! Ganz Rom soll hör'n, ganz Rom soll seh'n, wie wir aus diesem Elend geh'n! Hebt eure Becher, stimmt mit ein, für Brot, für Käse und für Wein! Ganz Rom hat deinen Plan durchschaut— nun wird auf unsre Zukunft gebaut! [Outro – Spoken] In der Nacht flohen Friederius und Selensky. Ohne Wein. Ohne Schuhe. Mit einem Pfandbecher. Am Stadttor hielt man sie an. „Zwei neue Steuerpflichtige?“ Die letzten Münzen waren weg. Dann kam mein Esel. Langsam. Er stellte sich vor Friederius. Er hob den Schwanz. [Long Pause] PFFFFFFFFT. [Silence] [Spoken / Deeply Satisfied] Bei Jupiter... selbst mein Esel gibt mehr zurück als du. [Donkey Bray] [Distant Male Choir] FRIEDERIUS... GIB UNSER GELD... ZURÜÜÜÜÜCK!
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