
[Intro â almost whispered] Es ist drei Uhr nachts. Die Welt schlĂ€ft lĂ€ngst. Nur ich nicht. Und ĂŒber mir dieses verdammte Universum. [Verse 1] Ich seh hinauf und werd ganz klein, als hĂ€tte Dunkelheit kein Ende. Millionen Lichter stehen dort, als wĂŒssten sie, warum ich denke. Ich kenne Namen fĂŒr die Sterne, Zahlen fĂŒr Entfernung, Raum und Zeit. Wir wissen, wie sich Welten drehenâ doch nicht, warum ĂŒberhaupt etwas bleibt. [Pre-Chorus] Denn jede Antwort öffnet nur die nĂ€chste TĂŒr. Was war davor? Was liegt dahinter? Und warum bin ich hier? [Silence] [Chorus] Warum gibt es etwas und nicht nichts? Warum brennt dort oben Licht, wo auch fĂŒr immer Schweigen sein könnte? Warum gibt es Zeit? Warum gibt es mich? Wer hat dem Nichts gesagt: Du bleibst heute nicht. Warum gibt es etwasâ warum gibt es ĂŒberhaupt etwas? [Verse 2] Vielleicht begann es ohne Absicht. Vielleicht war alles nur ein Fall. Doch selbst der Zufall braucht Gesetze, sonst bedeutet âZufallâ gar nichts mehr. Warum darf Materie werden? Warum kennt ein Teilchen seinen Weg? Warum gibt es Regeln ohne Richter, eine Wirklichkeit, die einfach steht? Und wenn du sagst: âSo ist es ebenââ hörst du nicht, wie groĂ die Frage ist? [Pre-Chorus] Denn ich kann bis zum Anfang rechnen, jede Sekunde rĂŒckwĂ€rts gehen. Doch irgendwann bleibt nur noch: Warum konnte irgendetwas entstehen? [Chorus] Warum gibt es etwas und nicht nichts? Warum brennt dort oben Licht, wo auch fĂŒr immer Schweigen sein könnte? Warum gibt es Zeit? Warum gibt es mich? Wer hat dem Nichts gesagt: Du bleibst heute nicht. Warum gibt es etwasâ warum gibt es ĂŒberhaupt etwas? [Bridge â voice breaking, almost spoken] Ich brauche keinen Namen. Keinen alten Satz. Kein Buch, das mir verspricht, es hĂ€tte alles lĂ€ngst erklĂ€rt. Ich will nur wissenâ warum das Nichts verloren hat. Warum irgendwo der erste Augenblick geschah. Warum Wirklichkeit ĂŒberhaupt möglich ist. Und warum ich hier steheâ klein, fĂŒr einen Atemzugâ und sie fragen kann. [Instrumental â cello, distant female humming] [Final Chorus â slowly growing] Warum gibt es etwas und nicht nichts? Warum darf ein Herz entstehen und irgendwann begreifen, dass es existiert? Warum gibt es Liebe? Warum gibt es Angst? Warum sucht ein Mensch den Himmel ab, bis seine Stimme daran zerbricht? Vielleicht kommt niemals eine Antwort. Vielleicht ist genau das unser Licht. Doch solange ĂŒber mir noch Sterne stehenâ werde ich fragen: Warum gibt es etwas⊠[everything cuts] âŠund nicht nichts? [Outro â naked voice] Und falls dort drauĂen irgendetwas hörtâ ich bin noch hier. Ich frage noch.
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