
[Verse 1] Du siehst den Reiher still im Schilf am Morgen stehn, wie über nasse Wiesen erste Wolken ziehn. Ein Fuchs zieht seine Spur am Rand vom Feld, und jeder kleine Käfer trägt ein Stück der Welt. Die Berge halten Schnee wie alte Erinnerungen, die Meere tragen Stimmen, die wir nie besungen. Ein Kind fragt, warum Blätter Namen tragen, ich such die Antwort zwischen all den Fragen. [Pre-Chorus] So viele Sprachen, Farben, Hände, so viele Wege, keine gleichen Wände. Wir sind verschieden, doch wir atmen dieselbe Luft— wer nimmt uns das Bewusstsein, wenn der Frieden ruft? [Chorus] Diese schöne Welt, sie gehört uns nicht allein, jedes Tier, jeder Fluss darf hier zuhause sein. Sieben Wunder, tausend mehr, wenn man genau hinsieht— warum lassen wir die Bomben fallen, wenn das Leben blüht? Diese schöne Welt, so zerbrechlich und so weit, wir erkennen ihren Wert oft erst in dunkler Zeit. Wenn wir wissen, was wir schützen, fängt Veränderung an— warum lassen wir die Bomben fallen? Sag, wann hört das auf? [Verse 2] Am Markt ruft jemand Grüße in drei Melodien, Brot wird geteilt, Fremde werden Nachbarn hier. Ein alter Tempel, eine Brücke überm Tal, Wunder sind nicht nur aus Stein und Zahl. Sie stecken auch im Moos, das Mauerritzen hält, im Wal, der tief im Blau die Richtung wählt. Doch auf Bildschirmen zieht Rauch durch fremde Straßen, und wir scrollen weiter, statt die Frage dazulassen: [Pre-Chorus] Wem gehört der Himmel über Häusern, wenn ein Kind darunter schlafen soll? Was ist ein Sieg, wenn Felder schweigen, und jede Antwort klingt nach viel zu viel? [Chorus] Diese schöne Welt, sie gehört uns nicht allein, jedes Tier, jeder Fluss darf hier zuhause sein. Sieben Wunder, tausend mehr, wenn man genau hinsieht— warum lassen wir die Bomben fallen, wenn das Leben blüht? Diese schöne Welt, so zerbrechlich und so weit, wir erkennen ihren Wert oft erst in dunkler Zeit. Wenn wir wissen, was wir schützen, fängt Veränderung an— warum lassen wir die Bomben fallen? Sag, wann hört das auf? [Bridge] Kein Gebirge fragt nach Grenzen, kein Vogel prüft den Pass. Kein Fluss erklärt den Kindern, warum das Wasser rot sein muss. Wir haben Worte, wir haben Stimmen, wir können Türen offen halten. Wenn diese Welt uns etwas lehrt: Bewahren ist auch Handeln. [Final Chorus] Diese schöne Welt, sie gehört uns nicht allein, jedes Tier, jeder Fluss darf hier zuhause sein. Sieben Wunder, tausend mehr, wenn man genau hinsieht— warum lassen wir die Bomben fallen, wenn das Leben blüht? Diese schöne Welt, so zerbrechlich und so weit, Vielfalt ist kein Luxus, sie ist Wirklichkeit. Wenn wir wissen, was wir schützen, fängt Veränderung an— warum lassen wir die Bomben fallen? Sag, wann hört das auf? [Outro] Der Reiher steht im Schilf, der Morgen wird noch hell. Was wir bewahren, bleibt nicht nur ein Wort— es ist die Welt.
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