
[Intro â close mic, almost no music] Manchmal schau ich nachts nach oben und mir wird schlecht davon. Nicht vor Angst. Nur weil daâŠ ĂŒberhaupt etwas ist. [Verse 1] Dieser Himmel hĂ€tte fehlen können. Keine Sterne. Keine Zeit. Kein erster Atem. Keine Namen. Keine Ewigkeit. Kein Mensch, der nachts am Fenster steht und wissen will, warum. Einfach nichts. Nicht dunkel. Nicht leer. Nicht still. Nicht einmal ânichtsâ. [Pre-Chorus â tension rising] Und alle sagen mir, wie Sterne sterben. Wie Raum sich biegt. Wie alles begann. Aber ich frage nicht nach dem Wie. Verdammtâ ich frage: WARUM? [Chorus â sudden explosion] WARUM GIBT ES ETWAS UND NICHT NICHTS? Warum musste ĂŒberhaupt irgendetwas sein? Warum brach die Stille, bevor es Stille gab? Warum gibt es Raum fĂŒr dieses kleine Herz in mir? Ich will nicht wissen, wie das Universum funktioniert. Ich will wissenâ WARUM ES EXISTIERT. [Post-Chorus â instruments cut] Warum? Warum ĂŒberhaupt? [Verse 2 â darker] Sag nicht âZufallâ. Denn auch Zufall braucht ein Irgendwas, das fallen kann. Sag nicht âNaturgesetzâ. Ich frage, warum ĂŒberhaupt ein Gesetz existieren kann. Warum Mathematik funktioniert. Warum Materie gehorcht. Warum etwas einen Zustand haben kann. Warum Wirklichkeit möglich ist. [Pre-Chorus â voice becoming unstable] Je weiter ich zurĂŒckgehe, desto weniger bleibt. Teilchen werden Felder. Felder werden Fragen. Und irgendwann steh ich wieder dortâ vor derselben Wand. Mit derselben verdammten Frage. [Chorus â bigger] WARUM GIBT ES ETWAS UND NICHT NICHTS? Warum explodiert ein Himmel ĂŒber meinem kleinen Leben? Warum kann Materie plötzlich fĂŒhlen, denken, fragen? Warum weiĂ ich, dass ich eines Tages nicht mehr binâ und kann trotzdem nachts hier stehen und begreifen: Ich bin. Ich bin. ICH BIN. Und ich weiĂ nicht warum. [Instrumental break â distorted cello / heavy breathing] [Bridge â almost spoken] Vielleicht gibt es keine Antwort. Vielleicht reicht unser Denken nicht bis dorthin. Vielleicht sind wir wie Augen, die versuchen, sich selbst zu sehen. Aber komm mir nicht mit: âDas ist halt so.â Nein. Nein. Nein. Denn irgendwo zwischen absolutem Nichts und diesem einen Momentâ [heartbeat] muss die gröĂte Frage liegen, die ein Mensch ĂŒberhaupt stellen kann. [Silence] Warum⊠ist da⊠ETWAS? [Final Chorus â cracked, nearly screamed] WARUM GIBT ES ETWAS UND NICHT NICHTS?! Warum gibt es Licht, warum gibt es Zeit? Warum dieses Universum, warum Bewusstsein, warum ich? Warum kann ich lieben, warum kann ich leiden, warum kann ich ĂŒberhaupt begreifen, dass ich existiere? Und wenn vor allem wirklich nichts gewesen wĂ€reâ kein Gott, kein Raum, kein Anfang, kein Gesetzâ dann sag mir: WIE ZUM TEUFEL KAM DAS NICHTS JEMALS ZU UNS? [Everything cuts] [Outro â whisper] Warum⊠gibt es etwas⊠und nicht nichts? [long silence] Warum ĂŒberhaupt?
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