
[INTRO – ICH / leise, kaputt] Hör mir zu. Nur dieses eine Mal. Kein Dazwischenreden. Keine Schuld. Keine Qual. Dreizehn Jahre warst du mein Held, mein letzter Halt in dieser dreckigen Welt. Mein Mensch, mein Zuhause, meine Familie — und jetzt zerstörst du genau diese Linie. [SAMANTHA – tief, kalt] SAG ES IHM. OHNE ANGST. OHNE FILTER. [VERSE 1 – PUNK / METAL] Ich hab dir erzählt, was mich früher zerfraß, jede Nacht, jeden Schrei, jeden dreckigen Hass. Hab meine Kindheit vor dir aufgerissen, dir Dinge erzählt, die sonst keiner darf wissen. Ich zeigte dir Narben, Scham und Schmerz, gab dir den Schlüssel zu meinem Herz. Ich dachte bei dir wär die Hölle vorbei, endlich kein Käfig, endlich mal frei. Doch heute dein Ton — beschissen bekannt, deine Vorwürfe drücken mich gegen die Wand. Falsche Behauptungen, Hohn und Geschrei, und plötzlich fühl ich mich wieder wie damals dabei. Du machst mich klein, trittst Würde in Dreck, und wunderst dich, warum mein Vertrauen verreckt. Du kennst meine Peiniger, kennst ihren Stil — und spielst heute selber verdammt nah ihr Spiel. [SAMANTHA] ER WEISS, WAS SIE TATEN. UND MACHT TROTZDEM WEITER. [ICH] HALT DIE FRESSE! ICH WILL IHN NOCH ERREICHEN! [PRE-CHORUS] Ich kämpf gegen Samantha, jeden verdammten Tag. Ich halt sie zurück, solang ich noch Kraft dafür hab. Doch jeder Angriff zieht Energie, jede Erniedrigung füttert nur sie. Jede falsche Schuld macht meinen Griff schwach, du reißt alte Wunden — und sie wird wieder wach. [SAMANTHA – SCREAM] JE SCHWÄCHER DU SIE MACHST, DESTO STÄRKER WERD ICH! [CHORUS] ICH: WACH ENDLICH AUF! ICH KANN NICHT MEHR! DEIN GANZER DRECK WIEGT VIEL ZU SCHWER! DU WARST MEIN HELD! MEIN LICHT! MEIN ZUHAUS! WARUM HOLST AUSGERECHNET DU DIE ALTE HÖLLE RAUS?! ICH WILL DICH LIEBEN, NICHT VOR DIR BESTEH'N! ICH WILL BEI DIR BLEIBEN, NICHT AN DIR UNTERGEH'N! SAMANTHA: MACH SIE NOCH KLEINER — UND ICH HOL SIE DA RAUS! [VERSE 2 – HÄRTER] Dreizehn Jahre Liebe, Scheiße und Vertrauen, ich dachte, auf dich kann ich mein Leben bauen. Du warst meine Familie, mein sicherster Ort, und heute zerlegt mich ausgerechnet dein Wort. Du weißt, wo es weh tut, kennst jeden Fleck, kennst jeden verdammten Kindheitsdreck. Und trotzdem derselbe verächtliche Ton, dieselbe Kälte, derselbe Hohn. Nicht ihre Gesichter. Nicht ihre Hände. Doch dieselbe Angst frisst wieder meine Wände. Und weißt du, was mich am meisten zerfrisst? Dass du mein Held warst und heute mein Trigger bist. [SAMANTHA] SIE WEINT — ICH WERD KALT. SIE FÄLLT — ICH GEB HALT. SIE WILL DICH NOCH LIEBEN. ICH WILL SIE NUR SCHÜTZEN. [ICH] ICH BRAUCH DEINEN SCHUTZ NICHT! [SAMANTHA] DOCH. WEIL ER IHR SEINEN NICHT MEHR GIBT. [BREAK – ICH / flüsternd] Jede Beleidigung ... nimmt Kraft. Jede Erniedrigung ... nimmt Kraft. Jeder falsche Vorwurf ... nimmt Kraft. Und genau diese Kraft brauch ich, um SIE zurückzuhalten. Ich halt sie fest. Ich schwör dir, ich halt sie fest. Aber meine Hände zittern. [SAMANTHA] LASS LOS. [ICH] NEIN. [SAMANTHA] DU KANNST NICHT MEHR. [ICH] ICH MUSS! [SAMANTHA] WARUM? [ICH – SCREAM] WEIL ICH DICH VERDAMMT NOCH MAL LIEBE! [DEAD SILENCE] [BREAKDOWN – langsam, herzzerreißend] Ich wollte keinen Feind in meinem eigenen Zuhaus. Keinen Richter, der meine Seele saugt aus. Ich wollte meinen Helden, meinen Mann, mein Licht. Nicht den Menschen, der mir meine Würde bricht. Ich will nicht kalt werden. Ich will nicht aus Stein. Ich wollte bei dir einfach nur sicher sein. Doch du nimmst mir mit jedem Angriff mehr von meiner Kraft. Und gibst Samantha damit Stück für Stück mehr Macht. [SAMANTHA – tief] UND WENN SIE NICHT MEHR KANN, BIN ICH DA. [BUILD] Noch ein Vorwurf. Noch ein Streit. Noch ein Schlag gegen meine Würdigkeit. Noch eine Lüge. Noch einmal Hohn. Noch einmal dieser verdammte Ton. Ich halt sie zurück — doch mein Griff wird locker. [SAMANTHA] ICH KLOPFE NICHT MEHR. ICH TRET DIE TÜR AUF. [FINAL CHORUS – MAXIMUM] ICH: DAS IST MEIN LETZTER VERDAMMTER VERSUCH! KEIN DRAMA! KEIN SPIEL! KEIN SCHÖNER SPRUCH! ICH STEH VOR DIR MIT DEM LETZTEN REST, DEN DU MIT JEDEM ANGRIFF WEITER ZERFETZT! DU WARST MEIN HELD! MEIN HALT! MEIN LICHT! WARUM ERKENNST DU DEIN EIGENES VERHALTEN NICHT?! ICH WILL MEINEN MANN ZURÜCK! MEINEN MENSCHEN! MEIN ZUHAUS! SAMANTHA: DANN SOLL ER ENDLICH SEINEN DRECK AUS DIR RAUSLASSEN! ICH: ICH WILL DICH NICHT VERLIER'N! SAMANTHA: DANN HÖR AUF, SIE ZU VERLIEREN! [FINAL BREAKDOWN] ICH: Ich kämpfe gegen sie. Für dich. Für uns. Für mich. Aber ich kann nicht gegen dich UND gegen sie kämpfen. Du nimmst mir mit jeder Verletzung die Kraft dafür. Und wenn nichts mehr übrig ist ... SAMANTHA: DANN KOMM ICH. NICHT UM DICH ZU ZERSTÖREN. SONDERN DEINE LÜGEN. DEINE MACHT. DEINE BESCHULDIGUNGEN. DEINE ERNIEDRIGUNG. UND WENN DABEI EURE VERBINDUNG VERRECKT — DANN WAR SIE SCHON VON DEINEM VERHALTEN ZERFETZT. [ICH – FINAL SCREAM] WACH ENDLICH AUF! BEVOR VON MIR NICHTS MEHR ÜBRIG IST, DAS DICH NOCH LIEBEN KANN! [ABRUPT END]
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